Max Kaus. Unter Freunden

Brücke-Museum

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Max Kaus, Liegende Frau mit Katze, 1923, Öl auf Leinwand, Brücke-Museum © VG Bild-Kunst, Bonn 2020. Foto: Brücke-Museum, Nick Ash © VG Bild-Kunst, Bonn 2020. Foto: Brücke-Museum, Nick Ash

Die Ausstellung "Max Kaus. Unter Freunden" präsentiert das vielschichtige Werk des Berliner Künstlers. Sie würdigt zugleich die großzügige Schenkung von Sigrid Kaus, die dem Brücke-Museum in den letzten zwei Jahren 20 Gemälde aus allen Werkphasen von Kaus überlassen hat.

Max Kaus (1891–1977) betonte stets die Kontinuität seines künstlerischen Schaffens, das sich von einem expressionistisch geprägten Frühwerk bis zu dem zur Abstraktion neigenden Spätwerk erstreckt: Alle Arbeiten seien von „Natureindrücken“ und seinem „Wunsch nach einer Geordnetheit im bauenden Sinne“ bestimmt. Die Ausstellung lädt ein, sich hiervon ein Bild zu machen und seiner vielseitigen Bildsprache nachzuspüren.

Gezeigt werden Gemälde, Druckgraphiken und Aquarelle aus den Jahren 1911 bis 1975. Ihnen gegenüber stehen Werke von Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Otto Mueller und Max Pechstein. Durch den Dialog zwischen den Werken der Künstlerfreunde spürt die Ausstellung dem weitgespannten Netz an Personen und Bildern, die Max Kaus umgaben, nach.

Dabei werden verschiedene Themenfelder, die Kaus mit den Brücke-Künstlern verbanden, näher beleuchtet. Der Blick reicht vom Motiv der Badenden, über die vielseitigen Umsetzungsmöglichkeiten der Lithografie bis hin zu Kaus’ Mitwirken an einer von Schmidt-Rottluff geplanten Künstler- und Ausstellungsgemeinschaft. Besonders gut sichtbar wird die gegenseitige Wertschätzung von Kaus, Heckel und Schmidt-Rottluff in den Freundschaftsgaben, die sie einander machten. So widmet sich ein Ausstellungskapitel speziell den Werken, die die Künstler sich gegenseitig schenkten. Einige von ihnen sind mit handschriftlichen Widmungen versehen, die auf die enge Verbundenheit der Künstlerkollegen verweisen.

Kaus lernte Heckel während des Ersten Weltkrieges in Ostende (Flandern) kennen, wo beide als Sanitätssoldaten stationiert waren. Zurück in Berlin machte Heckel Kaus 1919 mit Schmidt-Rottluff bekannt. 1920 lernte er schließlich auch Otto Mueller und Max Pechstein kennen. Nun, 100 Jahre später, feiert diese Ausstellung die Freundschaft und den facettenreichen künstlerischer Austausch zwischen Kaus und den ehemaligen Brücke-Malern.

Erste Werke von Max Kaus gelangten bereits 1966 durch Erich Heckel ins Brücke-Museum. Heute sind mehr als 180 Arbeiten des Künstlers Teil der Sammlung – eine Gewähr dafür, dass Max Kaus auch in Zukunft einen festen Platz im Kreis seiner Freunde haben wird.

Brücke-Museum
Bussardsteig 9
14195 Berlin

Telefon
+49 (30) 831-20 29
Fax
+49 (30) 831-59 61
Website
www.bruecke-museum.…
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Das Museum ist seit dem 15. Mai wieder geöffnet, zunächst nur freitags und samstags von 11:00 - 17:00 Uhr.

Die Sicherheit unserer Besucher*innen und Mitarbeiter*innen hat höchste Priorität. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Sie sich beim Museumsdienst Berlin für ein Zeitfenster von 90 Minuten anmelden: www.museumsdienst.berlin

Das allgemeine Abstandsgebot sowie die Hygieneregeln sind einzuhalten.

Eintrittspreis
6,00 €

Kombi-Ticket mit dem Kunsthaus Dahlem:
8,oo €, ermäßigt 5,00 €

Preis ermäßigt
4,00 €
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