Notenstecherei Paris, Berlin

Fotografien einer verlassenen Werkstätte

Deutsches Technikmuseum

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Die vielseitigen Werkzeuge des Notenstechers zum Bearbeiten der Druckplatten: Mit den Sticheln (im Ständer hinten) werden Linien und Bögen ausgehoben, mit den Stempeln (Bildmitte) Notenköpfe, Buchstaben und anderes eingeschlagen. © SDTB / Foto: C. Kirchner

Seit Ende des 19. Jahrhunderts betrieb die Familie Paris an wechselnden Standorten in Berlin eine Notenstecherei. Dort wurden in mühevoller Handarbeit Vorlagen für Notendrucke erstellt. In den letzten zehn Jahren vor der Wende arbeitete Hans-Joachim Paris bis November 1990 weitgehend allein und als letzter Notenstechermeister in Berlin. Die Werkstatt befand sich in der Kopenhagener Straße in Prenzlauer Berg. Nach Paris‘ Tod wurde sie im Frühjahr 1991 aufgelöst, das Deutsche Technikmuseum erwarb das Inventar. Bevor die Objekte eingepackt wurden, dokumentierte der Museumsfotograf Clemens Kirchner die Werkstatt. Entstanden sind dabei dokumentarische Fotografien, die den Alltag dieses fast vergessenen Berufes festhalten und dabei die besondere Zeit der Wendejahre thematisieren. Gleichzeitig wird in den Schwarzweiß-Aufnahmen die außergewöhnliche Ästhetik einer vergangenenHandwerkskunst erfahrbar.

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