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© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst / Zina Ebden
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst / Zina Ebden
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst / Zina Ebden

Das Werk des Schrift-Künstlers Hassan Massoudy ist gekennzeichnet durch Sinnsprüche, die in farbgewaltigen Kompositionen als Kommentare auf Fragen unserer Zeit gelesen werden können. Parallel zur Ausstellung im Pergamonmuseum zeigt auch der Freiraum in der Box in Berlin-Friedrichshain Arbeiten Massoudys.

Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens durch die Pandemie, erhitzte Migrationsdebatten und jugendliche Klima-Bewegungen wie Fridays for Future: Fragen, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen und wie wir den Raum unserer Erde nachhaltig schützen können, sind aktueller denn je. Unter dem Titel „Raum für alle hat die Erde“ – ein Zitat Schillers aus „Der Alpenjäger“ von 1804 – bringen das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin und der Freiraum in der Box eine neue Perspektive in die gesellschaftlichen Debatten ein und präsentieren in einer zweiteiligen Sonderausstellung Schrift-Kunst von Hassan Massoudy.

Massoudys ikonischer Stil aus Sinnsprüchen, Farbe und Schrift

Hassan Massoudy (* 1944) erhielt seine erste Ausbildung in klassischer arabischer Kalligraphie in seinem Geburtsland Irak. Dort betrieb er bis zum Ende der 1960er-Jahre ein eigenes Kalligraphiestudio. Der Wille zu künstlerischen Experimenten führte ihn schließlich an die Académie des Beaux Arts nach Paris. Hier entwickelte er seinen ikonischen Stil: Inspiriert von Sinnsprüchen und dazu anknüpfende Assoziationen und Emotionen schafft Massoudy intuitiv geschwungene Formen in kräftigen Farben um ein zentrales Wort des Sinnspruches. Dabei lässt er die Regeln der klassischen Kalligraphie weit hinter sich, und verbindet die kreativen Potentiale der arabischen Schrift mit Ausdrucksformen, Ideen und Techniken aus dem europäischen und ostasiatischen Raum. Neben einem Schreibrohr – dem Kalam – verwendet Hassan Massoudy selbst entwickelte Malwerkzeuge und Farben für seine einzigartige Technik. 

Massoudys Blick auf die Weisheiten und Sinnsprüche historischer Persönlichkeiten aus aller Welt eröffnen einen philosophischen und künstlerischen Zugang zu den drängenden Fragen unserer Zeit. Die Sonderausstellung im Buchkunstkabinett des Museums für Islamische Kunst würdigt das Lebenswerk des Künstlers, der mit seinem Schaffen zeigt, wie die Grenzen aus Epochen, Stilen und Regionen aufgehoben werden können und sich zu einem neuen Meisterwerk verschmelzen lassen.

Zweiteilige Ausstellung zeigt Auswahl aus 50 neu erworbenen Werken

Nach der Ausstellung „Capturing Iran’s Past“ nimmt das Museum für Islamische Kunst erneut eine Gegenwartsperspektive ein und zeigt, dass es sich neben seiner historischen Sammlung auch mit zeitgenössischen Künstler*innen aus den Herkunftsländern der Sammlungsobjekte auseinandersetzt. Anlass der Ausstellung ist der Erwerb von insgesamt 50 Werken Massoudys durch die Sammlung. Eine Auswahl davon, ergänzt durch frühe Arbeiten des Künstlers, sind nun an beiden Ausstellungsorten zu sehen.

Eine Sonderausstellung des Museums für Islamische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin.

Öffnungszeiten,

  • Montag Geschlossen
  • Dienstag-Sonntag 10:00 - 18:00
  • 3. Oktober 10:00 - 18:00

Standort,

Pergamonmuseum
Am Kupfergraben 5, Besuchereingang über James-Simon-Galerie, Bodestraße, 10117 Berlin

Telefon,

+49 (30) 266 42 42 42

Website,

www.smb.museum/ausstellu…

E-Mail,

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Preise,

Eintrittspreis 12,00 €

Pergamonmuseum.

Preis ermäßigt 6,00 €

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Eintritt

Eintrittspreis

12,00 €

Pergamonmuseum.

Preis ermäßigt

6,00 €

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Veranstalter

  • Museum für Islamische Kunst

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