Veronika Kellndorfer: Screens and Sieves

Jahresthema Raum-Zeit-Odyssee

Mies van der Rohe Haus

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Veronika Kellndorfer: Screens and Sieves. Foto: Stefan Meyer Foto: Stefan Meyer

In der Ausstellung SCREENS AND SIEVES geht es um eine Reise durch Raum und Zeit. Die Künstlerin Veronika Kellndorfer bringt das europäische und amerikanische Werk Ludwig Mies van der Rohes in einen Dialog, indem sie großformatige Ansichten der Neuen Nationalgalerie (1962-68) mit der Architektur des Landhaus Lemke (1932/33) verknüpft. Auf Einladung von Joachim Jäger fotografierte Veronika Kellndorfer die leere Halle der Neuen Nationalgalerie kurz nach ihrer Schließung im Jahr 2015. Es entstanden Aufnahmen, die bereits jetzt historische Dimension haben, denn sie zeigen die Neue Nationalgalerie in einer Art archäologischen Zwischenzustand, der so nie wieder zu sehen sein wird. Einige dieser Arbeiten werden nun zum ersten Mal in Berlin ausgestellt, als Ouvertüre und Referenz zur Wiedereröffnung der Neuen Nationalgalerie, die für Dezember 2020 geplant ist.

Kellndorfer skaliert die Fotografien als raumbezogene Formate in die Dimension von Architektur. Ihre Fotografien sind als Siebdruck auf Glas gefertigt. Im Ausstellungskontext machen bedruckte Gläser und für den Prozess der Fertigung verwendete Siebe – textiles Gewebe, gespannt auf riesige Alu-Rahmen – das vielschichtige Verfahren sichtbar und eröffnen Ambivalenzen von Spiegelung, Transparenz und Durchdringung. Der Nationalgalerie-Zyklus entstand 2017 als Beitrag zur Architekturbiennale in Chicago und war 2018 in einer von Berry Bergdoll kuratierten Schau im Elmhurst Art Museum zu sehen.

Mies van der Rohe Haus
Oberseestraße 60
13053 Berlin

Telefon
+49 (030) 970 006 18
Website
www.miesvanderroheh…
Montag
Geschlossen
Dienstag - Sonntag
11:00 - 17:00 Uhr
Eintritt frei
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