main content start,
Dirck van Loonen: Assueer Jacob Schimmelpenninck van der Oije (1631–1673) mit Diener und Hund, 1660
© S. d. Heerlijkheden Oosterland, Sirjansland en Oosterstein.
Dirck van Loonen: Assueer Jacob Schimmelpenninck van der Oije (1631–1673) mit Diener und Hund, 1660
Rembrandt Harmensz van Rijn: Büste eines alten Mannes mit Turban, um 1627/29
© The Kremer Collection
Rembrandt Harmensz van Rijn Büste eines alten Mannes mit Turban, um 1627/29
Rembrandt Harmensz van Rijn: Daniel und Kyros vor dem Götzenbild des Bel, 1633
© The J. Paul Getty Museum, Los Angeles
Rembrandt Harmensz van Rijn: Daniel und Kyros vor dem Götzenbild des Bel, 1633

Die Ausstellung Rembrandts Orient untersucht vom 13. März bis 18. Juli 2021 anhand von 110 Arbeiten, darunter Schlüsselwerken von Rembrandt, Ferdinand Bol, Jan van der Heyden, Willem Kalf, Pieter Lastman und Jan Lievens, wie die Maler des niederländischen Goldenen Zeitalters auf Einflüsse des Nahen, Mittleren und Fernen Ostens reagierten.

Rembrandt und seine Zeitgenossen waren fasziniert von den fernen Ländern, deren Waren erstmals im 17. Jahrhundert in großer Zahl in die Niederlande importiert wurden. Die Begeisterung für das Fremde wurde zu einer Mode, die eine neuartige Kunst entstehen ließ: Der Realismus der Malerei verband sich mit Wunschbildern und phantastischen Projektionen. Auch biblische Geschichten wurden mit exotischen Elementen angereichert. Wie uns heute auffällt, wurde die Kehrseite dieser Weltaneignung nicht dargestellt: das Machtgefälle zwischen den Kulturen, das sich auch in Sklaverei, Gewalt, Ausbeutung und Handelskriegen zeigte.

Die Ausstellung thematisiert die damaligen Bilder des Fremden. Die Levante, der östliche Mittelmeerraum, und Asien wurden noch in Rembrandts Zeit Orient genannt. Heute ist der Begriff belastet, weil der Orientalismus des 19. und 20. Jahrhundert seine eurozentrische Haltung durchsetzte. Im Titel der Ausstellung Rembrandts Orient signalisiert der Genitiv, dass es um die damals mit diesem Begriff verbundenen Vorstellungen geht.

Der Orient und das Orientalische waren ein Konstrukt aus Versatzstücken, Stereotypen und Imagination. Das Fremde wurde geschätzt und in den Lebensstil integriert, doch das Interesse galt weniger den anderen Kulturen als dem neuen Motivschatz und dem damit verbundenen Prestige. Die westöstliche Begegnung fand nicht auf Augenhöhe statt. An dieser Einstellung hat sich bis heute in weiten Teilen der westlichen Welt nichts geändert. Die Aktualität dieser Ausstellung liegt in der Möglichkeit, diesen bis heute andauernden Eurozentrismus zu hinterfragen.

Zu den mehr als 50 internationalen Leihgebern gehören u. a. das Rijksmuseum in Amsterdam, die Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen, Dresden, der Prado, Madrid, die National Gallery of Art in Washington, die National Gallery London und das Kunsthistorische Museum Wien.

Eine Ausstellung des Museums Barberini, Potsdam, in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel, unter der Schirmherrschaft von S. E. Wepke Kingma, Botschafter des Königreichs der Niederlande in Deutschland. Die Schau war für Sommer 2020 in Potsdam geplant, wurde pandemiebedingt auf Frühjahr 2021 verschoben. In Basel war die Ausstellung vom 31. Oktober 2020 bis 14. Februar 2021 zu sehen.

Standort,

Museum Barberini
Humboldtstr. 5–6 (Alter Markt), 14467 Potsdam

Cookies von OpenStreetMap

Mit dem Laden der Karte akzeptierst Du die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap.

Telefon,

+49 (0331) 23 60 14-499

Website,

www.museum-barberini.de/…

Preise,

Eintrittspreis 18,00 €

Sa/So: € 18,00 Mo, Mi-Fr: € 16,00 

Preis ermäßigt 10,00 €

Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren: freier Eintritt

Ticket kaufen

Zugehörige Veranstaltung

Eintritt

Eintrittspreis

18,00 €

Sa/So: € 18,00 Mo, Mi-Fr: € 16,00 

Preis ermäßigt

10,00 €

Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren: freier Eintritt

Jahreskarte

Für Informationen klicken Sie hier.

Ticket kaufen

Katalog

Bestellmöglichkeiten

Service

Servicetelefon

+49 (0331) 23 60 14-499

Veranstalter

Links

Barrierefreiheit

Weitere Ausstellungen

Paul Signac, Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez), 1892
Sammlung Hasso Plattner
Paul Signac, Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez)

Impressionismus. Die Sammlung Hasso Plattner

Amedeo Modigliani: Auf der Seite liegender Frauenakt (Detail), 1917
© Nahmad Collection
Amedeo Modigliani: Auf der Seite liegender Frauenakt (Detail), 1917

Modigliani. Moderne Blicke

Maurice de Vlaminck: Rueil, das Bootshaus, 1906
Sammlung/ Collection Hasso Plattner / VG-Bild Kunst, Bonn 2024

Maurice de Vlaminck. Rebell der Moderne

Sonderausstellung

nGbK / neue Gesellschaft für bildende Kunst

Municipal Kitchens

Der Berliner Salon
© Bildnachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

Sonderausstellung

Bode-Museum

Berliner Salon

Fashion Week im Bode-Museum

Benoît Maubrey, Audio Buddies, 1983, Courtesy the Artist

Sonderausstellung

Künstlerhaus Bethanien

Sounds of Bethany

50 Jahre Künstlerhaus Bethanien

Cookie-Richtlinie

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Website-Erlebnis zu bieten. Durch Klicken auf „Alle Akzeptieren“ stimmen Sie dem zu. Unter „Ablehnen oder Einstellungen“ können Sie die Einstellungen ändern oder die Verarbeitungen ablehnen. Sie können die Cookie-Einstellungen jederzeit im Footer erneut aufrufen. 
Datenschutzerklärung | Impressum

Cookie-Richtlinie

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Website-Erlebnis zu bieten. Durch Klicken auf „Alle Akzeptieren“ stimmen Sie dem zu. Unter „Ablehnen oder Einstellungen“ können Sie die Einstellungen ändern oder die Verarbeitungen ablehnen. Sie können die Cookie-Einstellungen jederzeit im Footer erneut aufrufen. 
Datenschutzerklärung | Impressum