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Parsifal von Richard Wagner, Staatsoper Berlin 2015, Regie und Bühne: Dmitri Tcherniakov
© Ruth Walz
Parsifal von Richard Wagner, L’Opéra Bastille Paris 2008, Regie: Krzysztof Warlikowski, Bühne: Malgorzata Szczęśniak, Kundry: Waltraud Meier
© Ruth Walz
Viol (Schändung), Theatre de L’ODEON In NANTERRE, Regie: Luc Bondy , Bühne: Lucio Fanti, Lavinia: Dörte Lyssewski, Titus: Gérard Desarthe
© Ruth Walz
Die Fremdenführerin von Botho Strauß, Schaubühne Berlin, 1986, Regie: Luc Bondy, Der Lehrer: Bruno Ganz
© Ruth Walz
Aida von Guiseppe Verdi, De Nationale Opera Amsterdam 2000, Regie Klaus Michael Grüber Bühne / Kostüme Eduardo Arroyo Radames Giorgio Giuseppini
© Ruth Walz
La Seconde Surprise de l’amour von Pierre Carlet de Chamblain de Marivaux Théâtre des Amandiers, Nanterre 2007. Regie Luc Bondy, Bühne Karl-Ernst Herrmann, Kostüme Moidele Bickel La Marquise Clothilde Hesme
© Ruth Walz
Winterreise im Olympiastadion Text / Fragmente aus Hölderlins Roman Hyperion , Schaubühne Berlin 1977 Im Olympiastadion, Regie Klaus Michael Grüber, Bühne Antonio Recalcati, Kostüme Moidele Bickel, Dagmar Niefind
© Ruth Walz
Die Orestie des Aischylos, Schaubühne Berlin, Regie Peter Stein Bühne Karl-Ernst Herrmann, Kostüme Moidele Bickel, Gastspiel in Rom Ostia Antica 1984
© Ruth Walz

Das Museum für Fotografie zeigt in einer großen Einzelausstellung Theaterfotografien von Ruth Walz aus den letzten 50 Jahren. Für die Schaubühne Berlin hat Walz von 1976 bis 1990 legendäre Inszenierungen unter anderem von Peter Stein, Luc Bondy oder Robert Wilson meisterhaft dokumentiert und viele weitere Meilensteine der jüngeren europäischen Theater- und der Operngeschichte als Fotografin begleitet.

In eineinhalb Jahrzehnten mit dem Ensemble der Schaubühne hat Ruth Walz (* 1941 in Bremen) auf ebenso beharrliche wie ergreifende Weise die Inszenierungen von Peter Stein, Klaus-Michael Grüber, Luc Bondy und Robert Wilson in den erinnerungshaltigen Räumen von Karl Ernst Herrmann, Gilles Aillaud und Eduardo Arroyo und den Kostümen von Moidele Bickel und Susanne Raschig festgehalten. Nach dieser maßstabsetzenden, glücklichen Epoche hat sie Weggefährten auf vielen Stationen des europäischen Theaters und der Oper begleitet und gleichzeitig die Spannbreite ihrer Fotografie technisch (von der Analog- zur Digitalfotografie) und durch neue Freundschaften unter anderem mit Krzystof Warlikowski, Peter Sellars, Dmitri Tcherniakov oder Romeo Castellucci erweitert.

Fotografie auf dem Theater

Dank ihres Spürsinns für den „entscheidenden Augenblick“, der im Theater nicht weniger gilt als in der street photography, sind über die Jahre eindringliche Porträts bedeutender Schauspieler*innen entstanden. Die Bilder von Ruth Walz erfassen in den Großaufnahmen die Gesichter der Akteur*innen so nahe, wie wir sie selbst nie gesehen haben und öffnen sich in den Totalen zu lange nachwirkenden Raumerzählungen. Intime Gesten und beredte Mienen verschränken sich mit dem chorischen Zusammenspiel des Ensembles.

Es gehört zu den Paradoxen der Theaterfotografie, dass sie vergänglichste Kunst um lebendige Bildschatten bereichert, die uns den Genuss wie den Verlust des unmittelbaren Erlebten beglückend wie schmerzhaft vor Augen führen. Die Fotografien von Ruth Walz besitzen einen untrüglichen ‚Fingerabdruck‘ – ihre Theaterbilder beschenken uns mit der jüngeren Geschichte und der auf Zeitgenossenschaft drängenden Gegenwart des Theaters.

Einblicke in das Labor von Ruth Walz

Neben großen Bildfolgen aus einzelnen Inszenierungen – darunter Stücke von Shakespeare, Aischylos oder Goethe – gewährt die Ausstellung auch einen Blick hinter die Kulissen und in das Labor von Ruth Walz, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Dem Theater von Botho Strauss ist eine eigene Abteilung gewidmet, ebenso ihrem 2019 verstorbenen Lebensgefährten Bruno Ganz.

Eine Sonderausstellung der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin und der Fotografischen Momente

Publikation zur Ausstellung

Zur Ausstellung erscheint ein Bildband im Hatje Cantz-Verlag: „Ruth Walz: Theater im Sucher“, Deutsch, Englisch, 400 Seiten, ISBN 978-3-7757-5041-7, ca. 54 €.

Öffnungszeiten,

  • 1. Januar 12:00 - 18:00
  • 24. Dezember Geschlossen
  • 25. Dezember 11:00 - 19:00
  • 26. Dezember 11:00 - 19:00
  • 31. Dezember Geschlossen

Standort,

Museum für Fotografie / Helmut-Newton-Stiftung
Jebensstraße 2, 10623 Berlin

Telefon,

+49 (30) 266 42 42 42

Website,

www.smb.museum/ausstellu…

Preise,

Eintrittspreis 12,00 €

Preis ermäßigt 6,00 €

Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt.

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Zugehörige Veranstaltung

Eintritt

Eintrittspreis

12,00 €

Preis ermäßigt

6,00 €

Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt.

Jahreskarte

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