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Choi Jeong Hwa (geb. 1961), Der Augenblick der Erinnerung (Schweiß, Herz, Brot), Korea, 2020
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / David von Becker
Xu Bing (geb. 1955), Landscripts: Zehntausend Bäume, Berlin/China, dat. 2004, eines von fünf Blättern (Detail), Dauerleihgabe der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst / Jörg von Bruchhausen
Morita Shiryū (1912 – 1998), Gärten der Musik, Japan, Shōwa-Zeit (1926 – 1989), 1970, Aluminiumbronze auf schwarzem Papier mit Lacküberzug
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / David von Becker

Schriftsysteme sind überall in Ostasien prägend. Sie beeinflussen Künste und Alltagskulturen ebenso wie Lebensumwelt und Denken der Menschen. Diesen besonderen Stellenwert reflektiert die Auftaktpräsentation auf der Transkulturellen Themenausstellungsfläche, die am Schnittpunkt der Galerien für die Künste aus China, Korea und Japan verortet ist. 

In ganz Ostasien sind chinesische Schriftzeichen nicht nur Mittel der Kommunikation, sondern auch ein Medium künstlerischen Ausdrucks. In Korea und Japan entwickelten sich daneben eigene Zeichensysteme. Die Schreibkunst zählt in allen drei Kulturen zu den wichtigsten Kunstformen und beeinflusst ihre Gesellschaften bis heute. Die unterschiedlichen Schriftsysteme stiften Identität, bestimmen das Kulturerbe und dienten auch zur Legitimation von Macht. Selbst Menschen, die sie nicht lesen können, sind von ihnen fasziniert. 

Ausgewählte Positionen moderner und zeitgenössischer Künstler*innen

In ihrem überschaubaren Rahmen konzentriert sich die Ausstellung auf 14 ausgewählte Positionen moderner und zeitgenössischer Künstler*innen. Neonschriften, Kiefernlatten und Holzklötzchen überschreiten die Grenzen traditioneller Formate und Materialien. Einige Werke variieren und aktualisieren klassische Themen oder stellen dieselben in Frage. Die enge Verwandtschaft und Gleichrangigkeit von Malerei und Schreibkunst spielt wiederholt eine Rolle. Ebenso ist die Wirkweise von Kommunikation ein Thema oder auch semantische Verluste, die mit der Entwicklung von Sprache und Schrift einhergehen. Die poetische Dimension des Genres scheint in allen Kunstwerken auf. 

Eine Wechselpräsentation des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit Prof. Shao-Lan Hertel und Studierenden der Ostasiatischen Kunstgeschichte des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität Berlin kuratiert von Uta Rahman-Steinert, zu sehen im Rahmen der Dauerausstellung „Ethnologische Sammlungen und Asiatische Kunst“ im Humboldt Forum.

Öffnungszeiten,

  • Montag 10:00 - 20:00
  • Dienstag Geschlossen
  • Mittwoch-Donnerstag 10:00 - 20:00
  • Freitag-Samstag 10:00 - 22:00
  • Sonntag 10:00 - 20:00

Standort,

Humboldt Forum
Schloßplatz, 10178 Berlin

Telefon,

+49 (30) 992118989

Website,

www.smb.museum/ausstellu…

Preise,

Eintrittspreis

Eintritt & Tickets

Das Humboldt Forum ist ein offenes Haus, in dem Sie vorbeischauen und auch spontan einzelne Ausstellungen besuchen können. Zurzeit gelten wegen der Corona-Pandemie jedoch einige Einschränkungen. Daher bitten wir Sie, vorab online Ihr Zeitfenster-Ticket zu buchen.

Zeitfenster: Aufgrund der Corona-Pandemie ist ein Besuch der Ausstellungen nur mit einem vorab online gebuchten Zeitfenster-Ticket möglich.

Tickets buchen: Tickets für den Besuch der Ausstellungen können Sie hier online buchen oder telefonisch unter +49 30 99 211 89 89.

7 Tage im Voraus: Aufgrund möglicher kurzfristiger Änderungen von Hygieneverordnungen ist die Buchung von Zeitfenstern jeweils 7 Tage im Voraus möglich.

Besuch mehrerer Ausstellungen: Beachten Sie bitte bei der Buchung der Zeitfenster-Tickets, den Besuch mehrerer Ausstellungen zeitlich aufeinander abzustimmen. Hilfreich ist dabei die geschätzte Besuchsdauer in den Ausstellungen.

Besuchsdauer: Durchschnittliche Verweildauer in den Ausstellungen: schrecklich schön ca. 90 Min, Nimm Platz! ca. 90 Min, Schlosskeller ca. 30 Min, BERLIN GLOBAL ca. 120 Min, Nach der Natur ca. 60 Min

 

Zugehörige Veranstaltung

Eintritt

Katalog

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Veranstalter

  • Museum für Asiatische Kunst

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© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst, geschenkt von Marie Meyer und Ernst Grosse / Jürgen Liepe

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Image: montage photographs by Sarah Kenderdine, Peter Morse and Paul Bourke. Seven Sisters rock art reproduced with the permission of Aṉangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara and the Walinynga (Cave Hill) traditional owners
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Songlines. Sieben Schwestern erschaffen Australien.