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Aisha Altenhofen & Felix Ansmann, City of Angles, 2020, Video Still, 5:17
© Aisha Altenhofen & Felix Ansmann
Dana Rabea Jäger, Notes IOU (6), 2022, Inkjetprint, 80 x 120 cm
© Dana Rabea Jäger
Friederike Goebbels, Play it like it’s hot #20 – Choose your weapon
© Friederike Goebbels
Samuel Haitz, Reproduction (Der Kreis, issue 11, p. 17, 1958), 2022, Laserjetprints 59.4 x 42 x 2 cm
© Samuel Haitz
Tara Habibzadeh, 0x0x0, 2022, Video Still, 7:22
© Tara Habibzadeh

In der aktuellen Medienlandschaft werden wir durch die Technologie dazu erzogen, jeder verfolgbaren und kommerziell verwertbaren Handlung eine persönliche und vermeintlich authentische Bedeutung zuzuschreiben – wir erstellen Profile, in denen wir unser soziales Leben auf Instagram posten, das sich in Bildern und Verknüpfungen online darstellt, während die Daten von denselben Unternehmensplattformen, auf denen sich alles abspielt, extrahiert und monetarisiert werden. Auf der einen Seite ist die Erstellung von Profilen, alternativen Avataren und die Herstellung oder Verschönerung von Identität online normalisiert, während auf der anderen Seite die Politisierung von Identität und ihre anschließende Verwertung im Mittelpunkt der kulturellen Debatten in der westlichen Gesellschaft steht.

Sowohl auf der Seite der Autor*innen als auch auf der der Zuschauer*innen ist die Kreation des Profils ein zentraler Prozess und ein zentrales Motiv heutiger sozialer Beziehungen. Auch wenn wir glauben, dass wir die Kontrolle über die Erstellung von Profilen in den sozialen Medien haben, um uns online zu repräsentieren, konstruieren Prozesse wie die Erstellung von Verbraucher- oder Polizeiprofilen Darstellungen von uns, die auf der technologischen Wahrnehmung unseres Verhaltens basieren. Diese Polarität zwischen Autor*innen und Betrachter*innen setzt sich in der Art und Weise fort, wie wir uns Kunstwerken nähern und wie Künstler*innen heute darüber nachdenken, wie die Bedeutung ihrer Arbeit konstruiert wird.

Mit Arbeiten von Aisha Altenhofen & Felix Ansmann, Friederike Goebbels, Tara Habibzadeh, Samuel Haitz, Dana Rabea Jäger, Koob-Sassen Company, Jonas Kuck & Lukas Zerrahn, Katharina Michalsky und Miriam Wierzchoslawska.

Eine Sonderpräsentation der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin

Ausstellungsreihe „Seen By“

Seen By #17 ist Teil der Ausstellungskooperation „Seen By“ der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin und der Universität der Künste Berlin im Museum für Fotografie. Sie hat zum Ziel, kuratorische und künstlerische Strategien im Umgang mit zeitgenössischer Fotografie neu zu denken. Mehr Informationen: www.smb.museum/seenby

Öffnungszeiten,

  • Montag Geschlossen
  • Dienstag-Mittwoch 11:00 - 19:00
  • Donnerstag 11:00 - 20:00
  • Freitag-Sonntag 11:00 - 19:00

Bitte beachten Sie für die Planung Ihres Besuchs die auf dieser Seite gebündelten Informationen.

  • 1. Mai 11:00 - 19:00

Standort,

Museum für Fotografie / Helmut-Newton-Stiftung
Jebensstraße 2, 10623 Berlin

Telefon,

+49 (30) 266 42 42 42

Website,

www.smb.museum/ausstellu…

Preise,

Eintrittspreis 10,00 €

Museum.

Preis ermäßigt 5,00 €

Ticket kaufen

Zugehörige Veranstaltung

Eintritt

Eintrittspreis

10,00 €

Museum.

Preis ermäßigt

5,00 €

Führungsbuchungen

+49 (30) 266 42 42 42

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Service

Servicetelefon

+49 (30) 266 42 42 42

Veranstalter

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