urbainable – stadthaltig

Positionen zur europäischen Stadt für das 21. Jahrhundert

Akademie der Künste / Hanseatenweg

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Berlin, Tempelhofer Feld, Landebahn, 2017. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk © Erik-Jan Ouwerkerk
Vernissage
04.09.2020 19:00 Uhr

Die Ausstellung „urbainable – stadthaltig“ setzt sich mit der Rolle der europäischen Stadt und ihrer Architektur in Zeiten der Klimaerwärmung, der Digitalisierung, des demografischen Wandels und der Auflösung traditioneller sozialer Netzwerke auseinander. Die Wortschöpfung ‚stadthaltig’ im Titel der Ausstellung nimmt Bezug auf ihre Hypothese, dass Sustainability / Nachhaltigkeit und Stadt nicht als Gegensatz gesehen werden sollten, sondern der verantwortungsbewusstere Umgang mit den Funktionsmechanismen der Stadt auch der Schlüssel für eine nachhaltigere Existenz ist.

„urbainable – stadthaltig“ ist eine Gruppenausstellung: Mitglieder der Sektion Baukunst der Akademie der Künste stellen sich anhand von Projekten, Visionen und Initiativen vor und präsentieren ihre Positionen für das 21. Jahrhundert. So gibt die Ausstellung einen Einblick in die europäische Architektur und Stadtplanung zu Beginn der zwanziger Jahre des neuen Jahrhunderts. Neben realisierten und in Planung befindlichen Architekturprojekten, sind Themen der Ausstellung u. a. die Digitalisierung im Entwurfsprozess, Mobilität, Umbau des Neuen und Bewahrung des Alten, Kulturtechniken der Dichte, Umgang mit der Natur sowie technische Innovationen. Die Mitglieder kommen aus den Sparten Architektur, Landschafts- und Stadtplanung sowie der Geschichte und Theorie der Architektur. Eingeleitet wird die Ausstellung durch ein Rechercheprojekt der Leibniz Universität Hannover in Zusammenarbeit mit dem Berliner Fotografen Erik-Jan Ouwerkerk. Hier werden den Ausstellungsbesuchern anhand von Fotografien, Zeichnungen und Texten die Potenziale vermittelt, die unsere Städte für eine nachhaltige Entwicklung bereithalten. Die Publikation zur Ausstellung erscheint bei ArchiTangle.

Die Ausstellung wurde vor der Corona-Krise geplant und konzipiert, bei ihrer Durchführung kann die Erfahrung der Pandemie nicht ausgeklammert werden. Noch ist unklar, was zum Zeitpunkt der Eröffnung an öffentlichem und kulturellem Leben möglich sein wird und was nicht. Und dennoch zeigen sich in der Corona-Krise schon jetzt die enorme Anpassungsfähigkeit und das kreative Potential unserer Städte.

Kuratoren
Tim Rieniets, Matthias Sauerbruch, Jörn Walter

Beteiligte Mitglieder
Fritz Auer, Thomas Auer, Klaus Bollinger, Michael Bräuer, Arno Brandlhuber, Winfried Brenne, Kees Christiaanse, Annette Gigon, Almut Grüntuch-Ernst, Guido Hager, Peter Haimerl, Thomas Herzog, Regine Keller, Karla Kowalski, Anne Lacaton, Pierre Laconte, Regine Leibinger, Hilde Léon, HG Merz, Günther Nagel, Florian Nagler, Irina Raud, Ian Ritchie, Matthias Sauerbruch, Jörg Schlaich, Helmut C. Schulitz, Thomas Sieverts, Enrique Sobejano, Volker Staab, Christiane Thalgott, Kjetil T. Thorsen, Marco Venturi, Jörn Walter, Winfried Wang

Eine Ausstellung der Akademie der Künste, gefördert von der Wüstenrot Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung durch die PERI GmbH und die Euroboden GmbH.

Akademie der Künste / Hanseatenweg
Hanseatenweg 10
10557 Berlin

Telefon
+49 (30) 200 57-20 00
Fax
+49 (30) 200 57-21 75
Website
www.adk.de
Montag
Geschlossen
Dienstag - Sonntag
11:00 - 19:00 Uhr
Eintrittspreis
9,00 €

Bis 18 Jahre Eintritt frei.

Preis ermäßigt
6,00 €

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