main content start,
Tabea Blumenschein, Ohne Titel [Liegende Schönheit], 1991
© Townes / Shoko Kawaida / Harald Blumenschein

Die Künstlerin Tabea Blumenschein (1952–2020) ist dem Publikum vor allem als Darstellerin in den Filmen der international renommierten Regisseurin Ulrike Ottinger (*1942) bekannt. Blumenscheins künstlerische Kreativität fand in ihrer zweiten Lebenshälfte in der Zeichnung eine ebenso starke weitere Ausdrucksform. Es entstanden hunderte fiktive und stilisierte Porträts in einem flächigen, an Comic-Zeichnungen erinnernden Stil. Ihre Figuren sind meist androgyn und durch ihre Kostümierungen und Attribute wie farbige Tattoos in der Queer- und Subkultur-Szene verankert.

Mit einer Auswahl von etwa 40 großformatigen, farbigen Blättern stellt die Berlinische Galerie dieses bisher wenig bekannte zeichnerische Werk vor. Ergänzt um eine etwa gleichgroße Anzahl von Fotografien von Ulrike Ottinger, die Tabea Blumenschein in verschiedenen Filmprojekten zeigen, feiert die Schau zugleich die künstlerische Zusammenarbeit und Freundschaft dieser beiden wichtigen Protagonistinnen der Berliner Kunstszene der 1970er und 1980er Jahre.

Die Ausstellung findet aus Anlass der umfangreichen Schenkung von Werken Tabea Blumenscheins aus dem Besitz Ulrike Ottingers an die Berlinische Galerie statt. Damit vertieft die Berlinische Galerie ihr grundlegendes und beständiges Interesse an den Lebensleistungen von Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Neben Positionen der klassischen Moderne wie etwa Jeanne Mammen und Lotte Laserstein hat sich das Museum in Retrospektiven stets auch für in Berlin lebende zeitgenössische Künstlerinnen wie etwa Dorothy Iannone oder Loredana Nemes eingesetzt.

Öffnungszeiten,

  • Montag 10:00 - 18:00
  • Dienstag Geschlossen
  • Mittwoch-Sonntag 10:00 - 18:00

Standort,

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin

Telefon,

+49 (30) 789 02-600

Fax,

+49 (30) 789 02-700

Website,

berlinischegalerie.de/au…

Preise,

Eintrittspreis 10,00 €

Tickets können vorab hier online gebucht werden. 

Preis ermäßigt 6,00 €

Freier Eintritt bis 18 Jahre.

Ermäßigung bei Vorlage eines Tickets des Jüdischen Museums Berlin am Tag des Erwerbs und an den zwei folgenden Tagen. Dieses Angebot gilt auch umgekehrt für die Sonderausstellungen des Jüdischen Museums Berlin. Die Dauerausstellung kann kostenlos besucht werden.

Zugehörige Veranstaltung

Eintritt

Eintrittspreis

10,00 €

Tickets können vorab hier online gebucht werden. 

Preis ermäßigt

6,00 €

Freier Eintritt bis 18 Jahre.

Ermäßigung bei Vorlage eines Tickets des Jüdischen Museums Berlin am Tag des Erwerbs und an den zwei folgenden Tagen. Dieses Angebot gilt auch umgekehrt für die Sonderausstellungen des Jüdischen Museums Berlin. Die Dauerausstellung kann kostenlos besucht werden.

Gruppenticket

Partner beim Museumspass Berlin

Katalog

Service

Veranstalter

Links

Barrierefreiheit

Weitere Ausstellungen

Felix Nussbaum, Der tolle Platz, 1931
© erloschen
Felix Nussbaum, Der tolle Platz, 1931 © erloschen

Kunst in Berlin 1880–1980

Sammlungspräsentation

Nina Canell “Muscle Memory (7 Tonnes)” Hardscaping material from marine molluscs 2022 Dimensions variable Photograph by Robin Watkins

Nina Canell

Tectonic Tender

Selbstbildnis (mit Palette), 1929, Gouache auf Aquarellbütten
© VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Conrad Felixmüller

Werke aus der Sammlung Wilke­ in der Dauerausstellung

Sibylle Bergemann: Birgit, Berlin, 1984
© Estate Sibylle Bergemann/OSTKREUZ. Courtesy Loock Galerie, Berlin
Eine Frau in Kleid und Mantel auf einer weitläufigen Autostraße unter Straßenlaternen. Aufnahme bei Tag.

Sibylle Bergemann

Stadt Land Hund. Fotografien 1966–2010

Christine Streuli, Warpaint_008, 2016/2017
© Christine Streuli, Foto: Kai-Annett Becker

Paint it all!

Aktuelle Malerei aus Berlin

Lajos Tihanyi, Großes Interieur mit Selbstbildnis – Mann am Fenster, Detail, 1922
© Museum der Bildenden Künste, Budapest, 2021

Magyar Modern

Ungarische Kunst in Berlin 1910–1933

Vlad Brăteanu, an artist who cannot get funding is no artist, öffentliche Intervention in der Dudenstraße 15, Berlin, Juni 2021, nach Mladen Stilinović und Anca Benera und Arnold Estefan, 2021
© Vlad Brăteanu

Klassenfragen

Kunst und ihre Produktionsbedingungen