10 Tipps für die besten Museumscafés

Was wäre ein Museumsbesuch ohne eine kleine Pause? Nach langem Schlendern, Sehen und Entdecken sehnt man sich nach einem leckeren Mittagessen oder etwas Süßem. Oder man wünscht sich Kaffee und Kuchen in besonderem Ambiente – nicht überall ist ein Besuch der Ausstellungen ein Muss! Hier stellen wir Ihnen einige schöne Berliner Museumscafés vor.

© Museumsportal. Foto: M. Heinrich

Weinwirtschaft
Akademie der Künste

Vielen ist die Weinwirtschaft in der Akademie der Künste am Hanseatenweg wegen der umfangreichen Weinkarte und dem Brunch am Wochenende ein Begriff. Zu empfehlen ist sie aber ebenso für den Mittagstisch. Hier lässt sich ein Ausstellungs- oder Veranstaltungsbesuch perfekt abrunden. Dank der großen Glasfenster des brutalistischen Baus von Werner Düttmann fühlt man sich, als säße man nicht im Foyer, sondern draußen im Grünen des Tiergartens. Platz nehmen kann man auch vor dem Gebäude mit Blick auf Henry Moores "Liegende" oder im Hof unter den Ästen der alten Buche, um das Vogelgezwitscher und die Ruhe zu genießen. Insgesamt sehr ästhetisch serviertes, mediterranes Essen und ein vorzügliches Kuchenangebot, die Appetit und Lust machen auf mehr! Mo 10–17 Uhr, Di bis So 10–19 Uhr, Brunch am So 10–14 Uhr

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© Museumsportal. Foto: M. Heinrich

Café im Bode-Museum
Bode-Museum

Lassen Sie sich bei einem Besuch auf der Museumsinsel keinesfalls das Café des Bode-Museums entgehen! Über die geschwungenen Treppenaufgänge der neobarocken Eingangshalle erreichen Sie die Empore, auf der Sie Ihren Kaffee genießen können. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf das Reiterstandbild des Großen Kurfürsten und fühlt sich, als wäre man in einem Schloss zu Gast. Wer es mehr gemütlich als prunkvoll möchte, kann sich auch einen Platz im lichtdurchfluteteten Innenraum gleich neben der Bar und dem Buchladen suchen. Kofler & Kompanie bieten feine Suppen, wechselnde Lunchgerichte, aber auch vorzügliche Torten, die gut zum Ambiente passen. Ein schöner Ort zum Genießen, Entspannen und Unterhalten – auch an regnerischen Tagen. Di & Mi sowie Fr bis So, 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr

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© Georg Kolbe Museum

Café K
Georg Kolbe Museum

Wer nach dem Besuch einer Ausstellung im Georg Kolbe Museum hungrig geworden ist, braucht nur ein paar Schritte durch den Garten zu gehen – im früheren Haus der Tochter des Bildhauers liegt das Café K. Eine Mauer schirmt die beiden kubischen Backsteinbauten von der Straße ab. Im Garten mit seinen hohen Kiefern, Rhododendren und Heckenrosen verteilen sich die Schöpfungen des Künstlers, Hockende, Stehende und Tanzende aus Bronze. Das Café K hat den Charme eines Privathauses bewahrt – auch einen Kamin und ein Klavier gibt es in dem kleinen, vollgestellten Raum. Donnerstagsabends kann man Konzerten oder Lesungen lauschen. Im Sommer ist der schönste Platz die Terrasse mit Blick in den Garten. Der Kuchen ist selbstgebacken, besonders beliebt sind die Rüblitorte und der Käsekuchen. Täglich 10–18 Uhr

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© Sarah Wiener

Sarah Wiener Restaurant
Hamburger Bahnhof

Bei so vielen Warhols, Rauschenbergs und Beuys braucht man mal eine Pause. Im westlichen Flügel des Hamburger Bahnhofs lockt das Sarah Wiener Restaurant, das behagliche Kaffeehausatmosphäre mit der Sachlichkeit eines modernen Museumscafés verbindet. Der geometrische Fliesenboden und die großen Sprossenfenster harmonieren mit den weißen Pfeilern, roten Wänden und übergroßen quadratischen Deckenleuchten. Schon seit 15 Jahren ist Sarah Wiener hier die Chefin und sorgt für eine Küche mit frischen, saisonalen Produkten aus der Region, die natürlich auch ihren Preis hat. Auf der Karte finden sich Berliner Kartoffelsuppe und Königsberger Klopse, aber auch Wiener Schnitzel und Apfelstrudel. Unter den verlockenden Kuchen in der Vitrine gibt es auch eine richtige Sachertorte. Di, Mi, Fr 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, Sa/So 11–18 Uhr

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© Museumsportal. Foto: M. Heinrich

Museumscafé Max
Liebermann-Villa

Ein kleiner Ausflug zum Wannsee gefällig? Es gibt wohl kaum einen Ort, an dem man den See entspannter betrachten kann als von der Terrasse der Liebermann-Villa aus. Probieren Sie das vielseitige Angebot des Museumscafé Max! Die Bestellung an der Theke mag an diesem gutbesuchten Ort am Wochenende etwas Zeit in Anspruch nehmen, dafür hat man eine Auswahl an verschiedensten Kaffeesorten und vielen köstlichen Kuchen. Doch auch das salzige Gebäck, wie Gemüsepizza und Quiche, ist sehr zu empfehlen. An einem verregneten Nachmittag können Sie die Leckereien auch im ehemaligen Speisezimmer des Malers Max Liebermann zu sich nehmen! In den Genuss des Museumscafé Max können Besucher*innen nur im Rahmen des Museumsbesuches kommen. Täglich außer Di, 10–17 Uhr (Okt – Mär) bzw. 10–18 Uhr (Apr – Sep)

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© me Café. Foto: Lidia Tirri

me Café
meCollectors Room Berlin

Der meCollectors Room, das Haus des Sammlers Thomas Olbricht, empfängt die Besucher*innen mit dem me Café – und manch einer lässt sich erst einmal dort nieder. Zu verlockend ist das Angebot, eine Suppe oder eines der köstlichen belegten Sauerteigbrote zu bestellen und die meist hippen Mitte-Flaneure zu mustern, die hier ein- und ausgehen. Man kann an einem langen Tisch Platz nehmen, dessen Platte aus einem einzigen Baumstamm geschnitten ist, oder an kleineren Tischen mit bunten Stühlen. Neon-Schriftzüge und fantasievolle Leuchter über den Köpfen, eigenartige Objekte wie ein hölzerner Widderkopf machen neugierig auf die barocke Wunderkammer und auf die zeitgenössische Kunst, die in den weiter hinten gelegenen Räumen wartet. Täglich außer Di, 12–18 Uhr

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© Museumsportal. Foto: S. Schmidt

Café Villa Oppenheim
Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Die Touristen, die sich rund ums Schloss Charlottenburg tummeln, finden nicht hierher: In dem kleinen Café am Rand des Schustehrusparks kann man in Ruhe Zeitung lesen, sich mit Freunden treffen oder einfach nur den Ort genießen. Im Sommer sitzt man an Holztischen unter alten Kastanien. In der Villa Oppenheim verbrachten einst die Familien Mendelssohn und Oppenheim die Sommermonate, heute beherbergt sie das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf mit seinen Ausstellungen zur Kultur- und Kunstgeschichte des Bezirks. Im Café wird alles frisch zubereitet. Es gibt eine wöchentlich wechselnde Karte mit Gerichten meist unter 10 Euro und sonntags ein Frühstücksbuffet. Di–Fr 10–20 Uhr, Sa/So 9–20 Uhr

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© Museumsportal. Foto: N. Szymanski

Eßkultur und KAFFEE!
Museum Europäischer Kulturen

Die kulinarischen Angebote des Museums Europäischer Kulturen im idyllischen Dahlem sind nicht leicht zu finden, doch sie lohnen den Besuch. Mittags empfiehlt sich ein Lunch im Restaurant Eßkultur in der Takustraße 38-40, das mit frischen, multikulturellen Speisen lockt. Freitagabends gibt es die Reihe „Literatur zum Essen“ und an zwei Wochenenden im Monat ein Märchenfrühstück in einem Beduinenzelt mit orientalischen Kissen und Tischchen: Eintritt natürlich nur ohne Schuhe! Für süße Freuden empfiehlt sich das KAFFEE! in der Arnimallee. Im buntgestalteten Innenraum oder im Hof unter Bäumen kann man die Mittagspause bei selbstgebackenem Kuchen ausklingen lassen. Eßkultur: Mo 12–15 Uhr, Di bis Fr 10–16 Uhr, So 11 –16 Uhr, warme Küche jeweils 11.30 –15 Uhr. Kaffee!: Di bis Fr 12–17 Uhr, Sa & So 12–18 Uhr

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© Museumsportal. Foto: M. Heinrich

Kaffeehaus Dallmayr
Museum für Kommunikation

Wie wäre es, den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück in einem Museum zu beginnen? Oder möchten Sie lieber eine kleine Pause während des Ausstellungsbesuches einlegen bei feiner Patisserie sowie Kaffee- und Teespezialitäten? Im Kaffeehaus Dallmayr im Museum für Kommunikation erwarten Sie nicht nur vielseitige Frühstücksangebote, leckere Torten und Kuchen, sondern auch eine einzigartige Atmosphäre: Dieses charmante Museumscafé lässt Sie eintauchen in die Kaffeehaus-Kultur des 19. Jahrhunderts. Auf der Speisekarte finden sich auch zahlreiche Berliner Spezialitäten. Mittags unter der Woche gibt es einen vorzüglichen Business-Lunch, den man bei schönem Wetter auch auf der zum Hof gelegenen Terrasse zu sich nehmen kann. Mi bis Fr, 11–17 Uhr sowie Di, Sa, So & an Feiertagen 11–18 Uhr

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© LePopulaire. Foto: Andreas Bohlender

LePopulaire
PalaisPopulaire

Zwischen Bebel- und Schlossplatz gibt es viel zu besichtigen, aber kaum Möglichkeiten einzukehren. Das hat sich mit dem Einzug der Deutschen Bank in das barocke Prinzessinnenpalais nun geändert. Denn außer hochkarätigen Ausstellungen gibt es im PalaisPopulaire, wie schon in der Deutschen Bank Kunsthalle, einen originellen Shop und das Café LePopulaire. Beide teilen sich das lange Foyer, das viel Licht durch die hohen Barockfenster bekommt. Mit freigelegter Betonkonstruktion, Gussasphaltboden und sichtbarer Technik unter der Decke wirkt es kühl und doch einladend. Der international bekannte Gastronom Kofler sorgt für interessante Fusionküche. Auch köstliche Kuchen gibt es hier wieder – wie schon im Opernpalais. Täglich außer Dienstag 9–23 Uhr, Küche bis 21 Uhr

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