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Berlin Art Week 2021

Das Programm der Museen

Die Berlin Art Week feiert ihren zehnten Geburtstag: Vom 15. bis 19. September 2021 findet das Kunstfestival mit einem reichen Jubiläumsprogramm in Museen, Galerien, Privatsammlungen und Projekträumen statt. Das Vermittlungsprogramm reicht von geführten Kieztouren über das digitale Journal bis zum neuen BAW Garten mit vielfältigen Open Air-Angeboten am KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst. Für einen schnellen Überblick finden Sie hier das Programm aller teilnehmenden Museen und Ausstellungshäuser!

© Rutherford Chang

Akademie der Künste

Am Hanseatenweg beschäftigt sich die Ausstellung „NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille“ mit der Erfahrung des Nichts in den visuellen Künsten, sowie dem weiten Bedeutungsspektrum der Farbe Weiß, der Leere und der Stille. Werke von 75 internationalen Künstler*innen thematisieren das Verhältnis von Ton zu Stille, von Fülle zu Leere und von Bedeutung zu Bedeutungslosigkeit. Eröffnung am 15. September von 11 bis 24 Uhr, Eintritt frei. Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag 11 bis 19 Uhr, Tickets 9/6 €.

Alicja Kwade, Foto: Roman März

Berlinische Galerie

Am 17.9. von 18 bis 22 Uhr eröffnet die Berlinische Galerie ihre neue Ausstellung "Alicja Kwade. In Abwesenheit". Die Künstlerin geht der Frage nach, wie sich der Mensch und seine physische Präsenz im Raum auf Grundlage unterschiedlicher methodischer Betrachtungen beschreiben lassen. Kwade gibt Antworten in Form von Selbstporträts. Ferner laufen das Open Air-Programm "Park Platz", die Ausstellung "Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne" sowie Videos von Igor Vidor. Öffnungszeiten Mittwoch bis Montag 10 bis 18 Uhr, Tickets 12/9 €.

Mooni Perry

Brücke-Museum

Die Preisträger*innen des ars viva-Kunstpreises 2022 präsentiert das Brücke-Museum im Dialog mit Werken der eigenen Sammlung. Ausgezeichnet wurden Tamina Amadyar, Lewis Hammond und Mooni Perry. Amadyars abstrakte Malereien setzen sich mit Licht- und Raumwahrnehmungen auseinander. Hammonds Gemälde zeigen dystopische Szenen. Perry beschäftigt sich mit Feminismus, Veganismus und dem Verhältnis von Mensch und Tier. Eröffnung am 18. September von 12 bis 20 Uhr, Eintritt frei. Öffnungszeiten Mittwoch bis Montag 11 bis 17 Uhr, Tickets 6/4 €.

Thea Djordjadze & VG Bild-Kunst

Gropius Bau

Zur Art Week präsentiert der Gropius Bau zwei neue Ausstellungen. Thea Djordjadzes umfangreiche Werkschau "all building as making" zeigt skulpturale Arbeiten und fragmentarische Raumsituationen, die in einen Dialog mit dem geschichtsträchtigen Gebäude treten. Eine Installation von Emeka Ogboh (Ámà: The Gathering Place) beschäftigt sich mit dem Motiv des Dorfplatzes und verwandelt den Lichthof in einen Raum der Ruhe und des sozialen Austauschs. Eröffnung am 17.9. ab 14 Uhr; ausgebucht. Öffnungszeiten Mittwoch bis Montag 10 bis 19 Uhr, Tickets 15/10 €.

© Foto: Calla Henkel und Max Pitegoff

Hamburger Bahnhof

Lamin Fofana, Calla Henkel & Max Pitegoff, Sandra Mujinga und Sung Tieu wurden für den Preis der Nationalgalerie 2021 nominiert. In der Shortlist-Ausstellung im Hamburger Bahnhof thematisieren sie Bewegung und Migration, Fremd- und Selbstwahrnehmung oder die Logiken von öffentlichen und privaten Räumen. Eröffnung am 15.9. ab 20 Uhr. Weiterhin zu sehen sind die Ausstellungen von Pauline Curnier Jardin, Joseph Beuys und die Schau "Scratching the Surface". Geöffnet Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, am Wochenende 11 bis 18 Uhr, Tickets 14/7 €.

Tony Cragg, Foto: Michael Richter, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Haus am Waldsee

Das Haus am Waldsee widmet seine aktuelle Ausstellung "Drawing as Continuum" ab 17.9. dem zeichnerischen Werk des britischen Künstlers Tony Cragg (*1949). Gezeigt werden über 200 Handzeichnungen, Lithographien und Aquarelle, bei denen Gesetzmäßigkeiten des Universums oder der digitalen Welt ebenso im Zentrum stehen können wie fossile Funde oder Gefäßspuren. Ausgesuchte Plastiken nehmen im ganzen Haus den Dialog mit den Arbeiten auf Papier auf. Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr, Tickets 7/5 €.

Courtesy of the artist and Galerie Isabella Bortolozzi
Steve Reinke | The Natural Look, 2014, Videostill

Haus der Kulturen der Welt

Mit "Illiberal Arts" steht im HKW die Freiheit der Kunst im Spätkapitalismus zur Debatte. Machen moderne Institutionen künstlerische Arbeiten unfrei? Wer wird darüber hinaus aus diesen Institutionen ausgeschlossen? In dem Ausstellungs- und Publikationsprojekt suchen internationale Künstler*innen, Dichter*innen und Autor*innen nach Antworten. Außerdem im Programm: Performances und die Ausstellung "Kosmoskopien" von Nicholas Bussmann. Öffnungszeiten Mittwoch bis Montag 12 bis 20 Uhr, Tickets 7/5 €. Am 15.9. bis 22 Uhr geöffnet.

Foto: Raimund Zakowski
Installationsansicht, Kunstverein Hannover

KINDL – Zentrum für Zeitgenössische Kunst

Im KINDL werden am 18.9. ab 14 Uhr zwei neue Ausstellungen eröffnet: Tatjana Doll präsentiert großformatige Lack- und Ölbilder, deren rohe Malweise Gefühle von Unruhe und Gefahr transportieren. Eine Installation im Kesselhaus stellt die Künstlerin Alexandra Bircken vor, die Skulpuren aus textilen Materialien und Maschinenteilen fertigt. Ebenfalls zu sehen: eine Gruppenausstellung über destruktive Kräfte und ein Video von Basir Mahmood. Öffnungszeiten Mittwoch 12 bis 20 Uhr, Donnerstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr, Tickets 5/3 €.

Lutz Bacher, In Memory of My Feelings (Detail), 1990; Courtesy The Estate of Lutz Bacher and Galerie Buchholz, Berlin/Cologne/New York

KW Institute for Contemporary Art

Auch der Kunst-Werke Berlin e.V. hat ein Jubiläum zu feiern: Er wird 30! Am 18. und 19.9. gibt es deshalb ein Festprogramm mit Performances, Interventionen, Musik und Gesprächen. Verlängerte Öffnungszeit am Samstag 11 bis 21 Uhr, ohne Voranmeldung. Die am Sonntag endenden Ausstellungen "Zeros and Ones" und "Michael Stevenson. Disproof Does Not Equal Disbelief" sind am Jubiläumswochenende kostenfrei zu besuchen. Zu den regulären Öffnungszeiten Mittwoch bis Montag, 11 bis 19 Uhr sowie Donnerstag, 11 bis 21 Uhr kosten die Tickets 8/6 €.

© Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Dietmar Katz, © tomas schmit archiv, Berlin

n.b.k. / Kupferstichkabinett

Der Neue Berliner Kunstverein kooperiert zur Art Week mit dem Kupferstichkabinett. An beiden Standorten präsentieren die Institutionen eine Retrospektive zu Tomas Schmit, der der Fluxus-Bewegung der 1960er Jahre zuzurechnen ist. Die Eröffnung in beiden Häusern findet am 15.9. ab 12, bzw. 10 Uhr statt, am Standort n.b.k. begleitet von Performances. Außerdem dort zu sehen: Werke von Shilpa Gupta, Barbara Kruger und Rosemarie Trockel. Öffnungszeiten n.b.k.: Dienstag bis Sonntag 12 bis 18, Donnerstag bis 20 Uhr, Eintritt frei; Kupferstichkabinett Dienstag bis Freitag 10 bis 18, Samstag/Sonntag 11 bis 18 Uhr, Tickets 6/3 €.

© Elske Rosenfeld, Anna Voswinckel, Suse Weber und Gina Pietsch & Heide Bartholomäus

nGbK / Neue Gesellschaft für bildende Kunst

Eröffnung der Ausstellung "...oder kann das weg? Fallstudien zur Nachwende" am 15.9. ab 12 Uhr in der nGbK sowie der Ausstellung "Neues Deutschland" mit Akinbode Akinbiyi und Elske Rosenfeld am 18.9. ab 16 Uhr in der station urbaner kulturen. Außerdem: Fünf Interventionen entlang der U8, die sich mit sozialen Biotopen und dem Wandel städtischer Lebensräume beschäftigen; dazu Sonderveranstaltungen mit den Künstler*innen am 16., 18. und 19.9. Öffnungszeiten nGbK: Mittwoch bis Montag 12 bis 18 Uhr, Freitag bis 20 Uhr, Eintritt frei.

Conny Maier

PalaisPopulaire

Zehn Jahre Berlin Art Week, zehn Jahre "Artists of the Year" der Deutschen Bank: Die diesjährigen Preisträger*innen Maxwell Alexandre (Brasilien), Conny Maier (Berlin) und Zhang Xu Zhan (Taiwan) positionieren sich mit ihren Arbeiten zu Schwarzer Identität, Mensch-Umwelt-Beziehungen und menschlicher Fragilität. Eröffnung am 15.9. von 11 bis 21 Uhr. Außerdem zu sehen: Die Ausstellung "Ways of Seeing Abstraction" sowie die neue Außenskulptur „Kitty Fountain“ von Tom Sachs, die am 15.9. ab 17 Uhr eingeweiht wird. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag 11 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr, Eintritt frei.