Willkommen im Museumsportal
Neuaufnahmen

Hier stellen wir Ihnen Institutionen vor, die kürzlich Mitglied des Museumsportals geworden sind.
Die Übersicht wird laufend aktualisiert. Viel Spaß beim Entdecken!

© Museum Barberini, Potsdam

Museum Barberini

Das Potsdamer Kunstmuseum befindet sich im klassizistisch-barocken Palast Barberini, dessen Vorbild der gleichnamige Palazzo in Rom war. 1770/71 errichtet, wurde der Bau 1945 durch einen Luftangriff zerstört und 1948 abgerissen. Die Hasso Plattner Stiftung, die auch den Museumsbetrieb trägt, hat den Wiederaufbau finanziert. Das am Alten Markt gelegene Museum umfasst heute eine Ausstellungsfläche von 2200 Quadratmetern. Die Themen reichen von den Alten Meistern bis zur zeitgenössischen Kunst. Basierend auf der Sammlung der Hasso Plattner Stiftung werden jährlich drei Ausstellungen sowie Leihgaben nationaler und internationaler Museen oder Privatsammlungen präsentiert. Schwerpunkte liegen auf Impressionismus, Amerikanischer Moderne, Kunst der DDR und Malerei nach 1989.

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Foto: Edgar Zippel/RKI

Robert Koch-Institut

1891 wurde der Berliner Arzt Robert Koch Direktor des neu gegründeten Königlich Preußischen Instituts für Infektionskrankheiten, heute Robert Koch-Institut (RKI). Zusammen mit Louis Pasteur gilt Koch, der 1905 den Nobelpreis erhielt, als Wegbereiter der Mikrobiologie. Bereits 1910 wurde im RKI eine erste Ausstellung eingerichtet. Sie präsentierte allerdings ausschließlich Stücke aus dem wissenschaftlichen Nachlass Kochs und wurde jahrzehntelang nur wenig verändert. 2017 wurde das RKI in Zusammenarbeit mit dem Berliner Naturkundemuseum erweitert und die Schau neu ausgerichtet: Auf 180 m² werden die historischen Exponate mit dem heutigen Arbeitskontext in Verbindung gebracht. Man erfährt, wie sich das wissenschaftliche Bild von Gesundheit und Krankheit gewandelt hat und welche Rolle Kochs Ideen heute noch spielen.

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Foto: Marco Funke

KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst

Seit 2016 laufen auf dem historischen Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei in Berlin-Neukölln rund fünf Ausstellungen im Jahr. Das Raumensemble, bestehend aus Maschinenhaus, Sudhaus, Turm und Kesselhaus, ist ein hybrider Kulturort, an dem Baugeschichte und Gegenwartskunst spannungsvoll zusammenkommen. Auf den drei Etagen des denkmalgeschützten Maschinenhauses, das auf eine private Initiative hin umgestaltet wurde, werden monografische Werkschauen und thematische Gruppenausstellungen internationaler Künstlerinnen und Künstler verschiedener Genres präsentiert. Mit einer Deckenhöhe von 20 Metern bietet das Kesselhaus einen in Berlin einzigartigen Rahmen für ortsspezifische Arbeiten.

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Foto: René Müller

Mies van der Rohe Haus

Ludwig Mies van der Rohe (1886–1969) entwarf dieses Landhaus 1932 in seiner Zeit als Direktor am Bauhaus. Auf einem stillen Gartengrundstück liegt es wie ein L-förmiger Riegel im grünen Gras – Funktionalität und Idylle in schönster Harmonie. Die Bauherren, das Ehepaar Lemke, Betreiber einer Graphischen Kunstanstalt und Druckerei, wurden 1945 von der Roten Armee aus dem Haus vertrieben. Seit den 60er-Jahren verschandelte das Ministerium für Staatssicherheit das Gebäude durch zahllose Umbauten. 1977 vom Ost-Berliner Magistrat unter Denkmalschutz gestellt, gelangte das Haus Lemke 1990 dank bürgerschaftlichen Engagements in die Trägerschaft des Bezirks Höhenschönhausen (heute Lichtenberg). Das Bauhaus-Kleinod ist ein Glücksfall für die Kunst der Moderne, als Ausstellungsort, als Treffpunkt von Architekten und Ort für kulturelle Veranstaltungen.

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© Lernort Keibelstraße

Lernort Keibelstraße

Zwischen 1951 und 1990 befand sich in der Keibelstraße in Berlin-Mitte eine Untersuchungshaftanstalt (UHA) des DDR-Ministeriums des Innern. Von 1992 bis 1996 wurden nachfolgend modernisierte Zellen im sechsten Stock für den Polizei- und Abschiebegewahrsam genutzt. 2019 eröffnete hier ein Lernort, an dem sich Schulklassen und andere Gruppen am authentischen Ort mit dem Haft-, Rechts- und Justizsystem der DDR, mit Kriminalität und Kriminalisierung und der DDR-Geschichte auseinandersetzen können. Der Lernort geht neue Wege in der interaktiven und mediengestützten Bildungsarbeit. Workshops behandeln die verschiedenen Inhaftierungsgründe, allgemeine Haftbedingungen, die speziellen Umstände einer Untersuchungshaft und regen an, über den Sinn und Zweck von Haft ganz grundsätzlich nachzudenken.

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© Paul Singer e.V.

Friedhof der Märzgefallenen

255 Opfer der Berliner Märzrevolution sind auf diesem eigens für sie angelegten Friedhof begraben. Am authentischen Ort wird heute an der gleichnamigen Gedenkstätte der gefallenen Barrikadenkämpfer gedacht und gleichzeitig an zwei Revolutionen erinnert. Vor dem Friedhof steht ein zum Ausstellungspavillon umgebauter 30 Meter langer Seecontainer. Die Berliner Märzrevolution ist hier in ihren nationalen und europäischen Kontext gestellt. Seit 2018 und noch bis 2020 wird der Friedhof der Märzgefallenen mit Lotto-Mitteln als Ausstellungs- und Gedenkort weiterentwickelt. So konnte eine neue Außenausstellung zur Revolution von 1918/19, zu Gedenkorten an die Revolution von 1848/49 in Deutschland und in Europa sowie zur Geschichte des Friedhofs bis in die Gegenwart verwirklicht werden.

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Futurium

Alles beginnt mit einer Frage: „Wie wollen wir leben?“ Das Futurium setzt bei der Überzeugung an, dass die mögliche Zukunft aus unseren Entscheidungen und unserem Handeln entsteht. Das Haus mit mehr als 5000 qm gliedert sich in die drei großen Bereiche Ausstellung, Forum und Lab. Die Denkräume Mensch, Natur und Technik in der Ausstellung stellen unterschiedliche Zukunftsoptionen vor. Das Forum soll den gemeinschaftlichen Dialog befördern, indem sich hier Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft begegnen. Und das Lab ist ein Ort zum Ausprobieren: In kreativen Workshops können sich Besucher aller Altersgruppen spielerisch mit Zukunftstechnologien beschäftigen. Das Futurium wird zu großen Teilen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen.

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© Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

James-Simon-Galerie

Das neue Besucherzentrum der Museumsinsel, entworfen von David Chipperfield, ist sofort nach seiner Eröffnung zum Publikumsmagneten avanciert. Es ist nach James Simon (1851–1932) benannt, dem bedeutendsten Mäzen der Staatlichen Museen zu Berlin. Der Bau übersetzt das historische Motiv der Kolonnaden in eine elegante moderne Form. Zum 200-jährigen Jubiläum der Gipsformerei präsentiert die weltweit größte noch tätige Manufaktur, die Abgüsse herstellt, derzeit ihre Bestände im Ausstellungsraum der James-Simon-Galerie. Seit Jahrtausenden wird das Abformen nahezu unverändert ausgeführt, ist also eine Kulturtechnik, die zu den ältesten bildnerischen Mitteln der Menschheit gehört. Gips gilt als fein, adaptiv und äußerst präzise. Rund 200 Exponate verdeutlichen, wie nah der Gipsabguss dem Leben kommen kann.

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Foto: jimcramer.de

Braun-Sammlung Ettel

Liebhaber von Produktdesign finden in einer ehemaligen Galerie in Moabit nahezu alle Produkte, die der Elektrogerätehersteller Braun von 1930 bis 2000 entwickelt hat: von Taschenrechnern und Tischfeuerzeugen über Zitruspressen und Rasiergeräte bis zu Fernsehern und Stereoanlagen. Der frühere Kunsterzieher Werner Ettel hat die Sammlung aufgebaut. Nicht als Design-Ikonen, sondern als Objektgruppen in unterschiedlichen Form- und Farbvarianten sind die Exponate inszeniert. Das schult den Blick für die ästhetischen und praktischen Details und die historische Entwicklung der Gebrauchsprodukte, darunter berühmte Designklassiker. Manche Lösungen erinnern auch an Apple-Geräte. So hat das Taschenradio „T3“ von 1958 mit seiner kreisrunden Skala den ersten iPod inspiriert.

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