Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße

Museen Tempelhof-Schöneberg

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Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße, Außenansicht. Foto: Johannes Kramer Foto: Johannes Kramer

Nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933 ging die SA brutal gegen politische Gegner vor. In Berlin entstanden die ersten Konzentrationslager und mehr als 220 Folterstätten und improvisierte Haftstätten. Eines dieser frühen Konzentrationslager, das von März bis Dezember 1933 bestand, war das SA-Gefängnis an der General-Pape-Straße in Schöneberg. Das Haus war um 1900 als Wirtschaftsgebäude für die Preußischen Eisenbahnregimenter errichtet worden. 1992 gelang es der Geschichtswerkstatt Papestraße, die ehemalige Haftstätte zu identifizieren. Die als Haftzellen genutzten Kellerräume sind im damaligen Zustand erhalten, an den Wänden finden sich Inschriften und Datumsangaben. Seit März 2013 dokumentiert hier eine Ausstellung die Geschichte des Gefängnisses.
Die SA-Männer verhörten und folterten an diesem Ort vor allem politisch Andersdenkende und Juden. Unter den Inhaftierten waren Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschaftsvertreter, jüdische Ärzte und Rechtsanwälte. Bislang sind knapp 500 Personen, die 1933 in der Papestraße in Haft waren, namentlich bekannt. Etwa 30 Menschen starben an den Folgen der Folter.

Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße
Werner-Voß-Damm 54A
12101 Berlin

Telefon
+49 (30) 902 77-61 63
Website
www.gedenkort-papestrass…
E-Mail
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Montag
Geschlossen
Dienstag -Donnerstag
14:00 - 18:00 Uhr
Freitag -Samstag
Geschlossen
Sonntag
14:00 - 18:00 Uhr

Für Gruppen Montag-Freitag nach tel. Vereinbarung von 10:00-14:00 Uhr geöffnet.

Eintritt frei
  • bedingt rollstuhlgeeignete Zugänglichkeit bedingt rollstuhlgeeignete Zugänglichkeit

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