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© Wikimedia Commons. Foto: Schlaier

Infolge des Edikts von Potsdam, das der Große Kurfürst 1685 erlassen hatte, fanden in den Jahren darauf etwa 20 000 französische Glaubensflüchtlinge in Berlin und der Mark Brandenburg Aufnahme. Ihre Geschichte wird im Hugenottenmuseum anhand von Urkunden, Gemälden, Stichen, Büchern, Handschriften und Medaillen erzählt.

Träger des Museums, das 1935 im Französischen Dom an Gendarmenmarkt eingerichtet wurde, ist das Konsistorium der Französischen Kirche zu Berlin. Hier ist ein kleines privates Museum zu einem großen Auftritt gelangt – mit der als ständige Ausstellung eingerichteten komplexen Übersicht zur hugenottischen Geschichte und einer Sonderausstellung zum Berliner Künstler, Kupferstecher und Direktor der Königlichen Akademie der Künste, Daniel Chodowiecki und seiner Familie. Die Ausstellung geht ausführlich auf die Gründe ein, die zur Flucht der Protestanten aus Frankreich führten, und zeichnet die Entstehung der französischen Siedlungen in der Mark Brandenburg nach.

Dokumentiert wird auch die Baugeschichte des Doms und der angrenzenden Französischen Friedrichstadtkirche. Diesen schlichten barocken Bau errichteten die Berliner Hugenotten 1705 mit eigenen Geldern und Handwerkern. 1780 ließ Friedrich der Große den repräsentativen Turmbau des Französischen Doms als Pendant zum Deutschen Dom bauen.

Nach vierjähriger Umbauzeit ist das Hugenottenmuseum seit November 2021 wieder geöffnet. Die Dauerausstellung schreibt große Teile der Hugenottengeschichte in Staatswesen, Kunst, Wissenschaft und Familienleben für Berlin und Brandenburg neu.

Öffnungszeiten,

  • Montag 13:00 - 18:00
  • Dienstag-Sonntag 11:00 - 17:00

Standort,

Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Telefon,

+49 (30) 229 17 60

Fax,

+49 (30) 204 15 05

Website,

www.hugenottenmuseum-ber…

Preise,

Eintrittspreis 6,00 €

Preis ermäßigt 4,00 €

Eintritt frei bis zum 18. Lebensjahr.

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Eintritt

Eintrittspreis

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Preis ermäßigt

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Eintritt frei bis zum 18. Lebensjahr.

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