Mori-Ogai-Gedenkstätte

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© Wikimedia Commons. Foto: Beek100

Mori Ôgai (eigentlich Mori Rintarô, 1868–1922) war Arzt, Übersetzer, Schriftsteller und Kritiker. Sein Medizinstudium absolvierte er sowohl bei deutschen Ärzten in Japan als auch in Deutschland selbst. Von 1887 bis 1888 arbeitete er am Hygiene-Institut von Robert Koch. Ôgai hat neben eigenen Werken und medizinischen Abhandlungen 130 Werke der europäischen Literatur und Kultur ins Japanische übertragen, darunter erstmalig beide Teile von Goethes "Faust". Seine Berliner Novelle "Das Ballettmädchen" gilt als Beginn der modernen Literatur in Japan.

Die Mori-Ôgai-Gedenkstätte ist eine Einrichtung der Humboldt-Universität zu Berlin und befindet sich im Gebäude der ersten Unterkunft Ôgais während seines Berlin-Aufenthaltes 1887–88. Neben der im März 2017 neueröffneten zweisprachigen (deutsch und japanisch) Dauerausstellung "Zwischen den Kulturen" zu Leben und Werk von Mori Ôgai erwartet den Besucher ein abwechlungsreiches Programm mit Sonderausstellungen, wissenschaftlichen Vorträgen und Lesungen. In der Präsenzbibliothek steht ein digitaler Katalog mit Forschungsarbeiten zu Ôgai und Übersetzungen seiner Werke zur Verfügung.

Mori-Ogai-Gedenkstätte
Luisenstraße 39
10117 Berlin

Telefon
+49 (30) 282 60 97
Fax
+49 (30) 281 50 68
Website
u.hu-berlin.de/ogai
E-Mail
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Montag -Freitag
10:00 - 14:00 Uhr
Samstag -Sonntag
Geschlossen
Eintrittspreis
5,00 €

Kinder bis 12 Jahre frei.
Führungen nur nach vorheriger Anmeldung: 30,00 € (mindestens 30 Minuten)

Preis ermäßigt
3,00 €

Bibliothek, Archiv

  • bedingt geeignete Ausstattung bei Sehbehinderung bedingt geeignete Ausstattung bei Sehbehinderung
  • gute Ausstattung für gehörlose Menschen gute Ausstattung für gehörlose Menschen
  • gute Ausstattung für hörgeschädigte Menschen gute Ausstattung für hörgeschädigte Menschen
  • bedingt geeignete Ausstattung für Menschen mit einer Lernbehinderung bedingt geeignete Ausstattung für Menschen mit einer Lernbehinderung

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