Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt

Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand

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Foto: Thomas Bruns/GDW

Das Museum erzählt die Geschichte der Blindenwerkstatt Otto Weidt. Hier, in einem Hinterhof bei den Hackeschen Höfen, beschäftigte der Kleinfabrikant Otto Weidt während des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden. Sie stellten Besen und Bürsten auch für die Wehrmacht her, daher wurde der Betrieb als "wehrwichtig" eingestuft. Verschiedene Lebensgeschichten berichten von Otto Weidts Versuchen, seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen. So organisierte er gefälschte Ausweise und Lebensmittel für sie und bestach mehrmals Gestapo-Beamte. Als die Bedrohung immer größer wurde, suchte er für einige von ihnen Verstecke. Eines davon befand sich in den Räumen des heutigen Museums.
Die Räume sind noch weitgehend im Zustand jener Zeit erhalten. Die Ausstellung macht mithilfe von Fotografien, Briefen und anderen Dokumenten sowie Medienstationen die bedrohliche Situation der in Deutschland verbliebenen Juden deutlich. Zugleich erinnert sie an jene "stillen Helden", die ihr Leben riskierten, um diesen zu helfen.

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Rosenthaler Straße 39
10178 Berlin

Telefon
+49 (30) 28 59 94 07
Führungsbuchungen
+49 (30) 28 59 94 07
Fax
+49 (30) 25 76 26 14
Website
www.museum-blindenwerkst…
E-Mail
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Montag -Sonntag
10:00 - 20:00 Uhr
24. Dezember
Geschlossen
Eintritt frei
Führungsbuchungen
+49 (30) 28 59 94 07
  • Signet "Berlin barrierefrei" Signet "Berlin barrierefrei"
  • gute rollstuhlgerechte Zugänglichkeit gute rollstuhlgerechte Zugänglichkeit
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In Deutsch, Englisch

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