Pomonatempel auf dem Pfingstberg

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(c) SPSG, Foto: Leo Seidel

Der Pomonatempel am Südhang des Potsdamer Pfingstberges war das erste eigenständige Bauwerk Karl Friedrich Schinkels. Im Jahr 1800 erhielt der 19-Jährige den Auftrag, einen Teepavillon im Weinberg der Frau des Hofrats Carl Ludwig von Oesfeld zu errichten. Der Neubau sollte einen älteren, etwas niedriger gelegenen Pavillon ersetzen, der auch schon nach der römischen Göttin Pomona benannt war. Von der Anhöhe aus hatte man eine schöne Aussicht auf Potsdam. Schinkel entwarf einen quadratischen kleinen Bau in Form eines griechischen Tempels. Der Portikus mit den vier ionischen Säulen ist ein Zitat der Nordvorhalle des Erechtheions auf der Akropolis. Auf dem Dach befindet sich eine Aussichtsterrasse, die über einen rückwärtigen Treppenturm zugänglich ist. Ihr Sonnenzelt erhielt sie vermutlich erst 1817, als Friedrich Wilhelm III. das Gelände erwarb. 1862 gestaltete Peter Joseph Lenné die Gartenanlagen auf dem Pfingstberg und verband den kleinen Tempel durch einen halbrunden Lindenlaubengang mit dem viel größeren Belvedere. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel der Tempel bis auf die Grundmauern, 1992/93 wurde er mit Hilfe einer Spende rekonstruiert. Der Förderverein Pfingstberg in Potsdam e.V. zeigt im Innenraum Ausstellungen und veranstaltet im Sommer Lesungen und Konzerte auf der Dachterrasse.

Pomonatempel auf dem Pfingstberg
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