Sammlung Boros

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© Sammlung Boros. Foto: NOSHE

Die Sammlung von Christian und Karen Boros umfasst internationale Kunst von 1990 bis heute. Sie wird an einem ungewöhnlichen Ort gezeigt: in einem 1942 erbauten Hochbunker, der nach dem Krieg zunächst als Gefängnis der Roten Armee, dann als Lager für Südfrüchte aus Kuba und nach dem Mauerfall als Techno-Club diente. Christian Boros ließ den fünfstöckigen Bunker für die oft großformatigen Arbeiten umbauen, die die Künstler in der Regel selbst installieren.
Nach der ersten, 2008 eröffneten Ausstellung wird seit September 2012 eine neue Präsentation mit 130 Arbeiten von 22 Künstlern gezeigt. Zu sehen sind unter anderem Rauminszenierungen von Klara Lidén, Gemälde von Thomas Scheibitz, Fotografien von Wolfgang Tillmans, eine Installation von Tomás Saraceno und ein sechs Meter hoher Baum aus abgestorbenem Sumpfholz von Ai Weiwei. Eine Reihe von Künstlern arbeitet mit Klang, der vor den rohen, dicken Betonwänden besonders eindringlich wirkt, so Alicja Kwade und Michael Sailstorfer. Auch weniger bekannte, jüngere Berliner Künstler sind beim Rundgang zu entdecken.
Die Sammlung ist donnerstags bis sonntags im Rahmen von Führungen zu besichtigen, für die man sich auf der Webseite anmelden kann.

Sammlung Boros
Reinhardtstraße 20
10117 Berlin

Telefon
+49 (30) 27 59 40 65
Fax
+49 (30) 24 08 33 150
Website
www.sammlung-boros.de
E-Mail
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Besondere Öffnungszeiten:

Seit Anfang Mai 2017 ist die neue Sammlungspräsentation in Form von Führungen zugänglich. Diese können hier gebucht werden.

Eintrittspreis
15,00 €

Der Besuch ist nur nach Voranmeldung und im Rahmen einer Führung möglich.

Preis ermäßigt
9,00 €

Galerie

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