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Berliner Museumscafés

Tipps für besondere Pausenorte

Was wäre der Museumsbesuch ohne eine Pause? Wem nach dem Entdecken der Ausstellung der Sinn nach Kaffee und Kuchen oder einem Mittagessen steht, der wird in den Berliner Museen fündig: Die zahlreichen Museumscafés der Stadt bieten die Möglichkeit zum Verweilen und Entspannen in einer besonderen Umgebung. Mit Wiedereröffnung der Museen sind auch die gastronomischen Angebote im Außenbereich wieder zugänglich. Wir stellen Ihnen einige schöne Pausenorte vor, die wieder besucht werden können, seit dem 4. Juni entfällt für die Außengastronomie die Testpflicht.

Foto: Jens Ziehe

Café Babette

KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst

Zwar hat die Bar des Café Babette, die im Regelfall zwischen den eindrucksvollen Kupferkesseln der ehemaligen KINDL-Brauerei guten Kaffee, leckere hausgemachte Kuchensorten, saisonale Tagessuppen und erfrischende Limonaden serviert, aktuell noch geschlossen, doch lohnt der Besuch im Sommer trotzdem, da sich die Gastronomie nach draußen vor die imposante Kulisse des Gebäudes verlagert hat. Man kann unter den Platanen Platz nehmen und frisch gezapftes Rollberg oder Berliner Kindl sowie viele andere Kalt- und Heißgetränke oder kleine Snacks genießen. Babette's Garden versorgt Sie bei gutem Wetter mittwochs 12 bis 20 Uhr, Donnerstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr.

Foto: Cee Cee Berlin

Café-Restaurant Beba

Gropius Bau

Beba, seit 2019 im Gropius Bau, ist eine Partnerschaft zwischen Cynthia Barcomi, bekannt für das Barcomi's in Berlin-Mitte, und Shani Leiderman von Infarm, einem Vertical Gardening Start-Up. Das Café ist nach Leidermans jüdischer Oma benannt. Beba bietet neben hausgeröstetem Kaffee und Gebäck kreative und farbenfrohe Gerichte an. Die Speisekarte, inspiriert von traditionellen jüdischen Rezepten, setzt auf Frische, Vielfalt und Nachhaltigkeit: Im vertikalen Garten im Restaurant werden Blattgemüse angebaut und erst wenige Minuten vor dem Verzehr geerntet. Aktuell gibt es einen Außer-Haus-Verkauf auf der Terrasse neben dem Gropius Bau, Reservierungen für Gruppen sind möglich. Mo/Mi 11:30 bis 18 Uhr, Do/Fr 11:30 bis 20 Uhr, Sa/So 10:30 bis 19 Uhr.

Foto: Frank Sperling
atelier le balto Archipel, 2017, Verschiedene Materialien, Courtesy atelier le balto. Foto: Frank Sperling

Café Bravo

KW Institute for Contemporary Art

Das KW Institute for Contemporary Art ist einer der bekanntesten Ausstellungsorte Berlins für zeitgenössische Kunst. Zum Haus gehört seit 1999 auch das Café Bravo. Sein Gebäude wurde von Dan Graham entworfen. Die Stahlkonstruktion zweier ineinander gerehter Kuben mit Verkleidung aus poliertem Edelstahl sowie eine Fassade aus Einwegspiegelglas und eine lichtdurchlässige Decke erzeugen eine faszinierende Raumwirkung. Auch das kulinarische Programm ist wohldurchdacht: Während der Woche werden wechselnde Kaffee-Röstungen und ausgewählte Pastries serviert. Bei schönem Wetter kann man aktuell im Hof Platz nehmen. Geöffnet täglich von 11 bis 18 Uhr (auch während der Ausstellungspausen), Frühstück gibt es am Wochenende von 11 bis 16 Uhr, vorherige Tischreservierung erforderlich.

Foto: Roman März

Café Dix

Berlinische Galerie

Seit März erstrahlt das Café Dix in der Berlinischen Galerie in neuem Glanz. Das Architekturbüro Kinzo und die Berliner Möbelmarke Objekte Unserer Tage haben Innenarchitektur und Möblierung auf einen neuen Stand gebracht. Die kühle Zurückgenommenheit der Wandflächen trifft auf knallfarbige Kunststoffhocker. Bestehen geblieben ist das kulinarische Programm mit Suppen, Salaten, Pastagerichten und Gebäck, welches Inhaber Ibrahim Atoui passend zu Kreuzberg mit orientalischen und asiatischen Einflüssen gestaltet. Serviert wird aktuell auf der großen Sonnenterrasse, Mittwoch bis Montag, 10 bis 18 Uhr.

Foto: Bernd Borchardt

Café im Haus am Waldsee

Haus am Waldsee

Das Café im Haus am Waldsee besticht mit idyllischem Ambiente. Es befindet sich im Museumsanbau und seine Bestuhlung zieht sich weit hinaus in den großen Garten am namensgebenden See. Locker sind Tische und Stühle über die Wiese verteilt, sodass Sie ungestört die Zehlendorfer Ruhe genießen können. Die Bewirtschaftung setzt auf Bioprodukte und regionalen Anbau. Freuen Sie sich auf saisonale Suppen und Salate, köstlichen Kaffee und eine tolle Auswahl an Kuchen von der Bio-Bäckerei Tillmann. Hübsche Blumen-Arrangements aus dem Wedding runden ab, was auf den Tisch kommt. Geöffnet hat das Café von Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr.

Foto: S. Schmidt

Café Villa Oppenheim

Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

In dem kleinen Café am Rand des Schustehrusparks kann man in Ruhe Zeitung lesen, sich mit Bekannten treffen oder einfach nur den Ort genießen. Im Sommer sitzt man an Holztischen unter alten Kastanien. In der Villa Oppenheim verbrachten einst die Familien Mendelssohn und Oppenheim den Sommer. Heute hat hier das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf mit Ausstellungen zur Kultur- und Kunstgeschichte seinen Sitz. Im Café wird alles frisch zubereitet. Eine wöchentlich wechselnde Karte bietet Gerichte meist unter 10 € und jeden Sonntag ein Frühstücksbuffet. Geöffnet von Dienstag bis Sonntag, 11.30 bis 18 Uhr.

Foto: Andreas Bohlender

LePopulaire

PalaisPopulaire

Zwischen Bebel- und Schlossplatz gibt es viel zu besichtigen, aber kaum Möglichkeiten einzukehren. Das hat sich mit dem Einzug der Kunstsammlung in das Prinzessinnenpalais geändert. Außer sehenswerten Ausstellungen gibt es im PalaisPopulaire einen originellen Shop und das Café LePopulaire. Die international bekannten Gastronomen von Kofler&Kompanie sorgen mit traditionellen Berliner Gerichten wie der Currywurst und hawaiianischen Pokébowls für eine interessante Fusionküche. Auch köstliche Kuchen gibt es wieder – wie zuvor im Opernpalais. Serviert wird aktuell auf der 200 qm großen Sommerterrasse mit direktem Zugang zum Bebelplatz. Geöffnet Mittwoch bis Montag, 11 bis 18 Uhr.

Foto: Mariette Heinrich

Museumscafé Max

Liebermann-Villa

Wohl kaum an einem Ort kann man schöner auf den großen Wannsee blicken, als von der Terrasse der Liebermann-Villa. Kulinarisch abgerundet wird das Panorama mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen – oder einer anderen Leckerei aus dem Angebot des Museumscafé Max. Die Bestellung kann vor allem am Wochenende etwas Zeit in Anspruch nehmen. Belohnt wird man mit einer riesigen Kuchenauswahl und verschiedenen Kaffeesorten. Auch Herzhaftes wie Gemüsepizza oder Quiche gibt es. In diesen Genuss kommen Sie allerdings nur im Rahmen eines Museumsbesuches. Momentan gibt es Getränke und Speisen nur zum Mitnehmen! Geöffnet täglich außer Dienstag, 12 bis 18 Uhr.

Foto: WeltWirtschaft

WeltWirtschaft

Haus der Kulturen der Welt

Am Haus der Kulturen der Welt sitzt es sich ganz famos an der Spree. Limonaden, Weinschorle, stilvoll in wiederverwendbaren Glasflaschen serviert, Brezeln und Florida-Eis gibt's im Pavillon. Von dort aus können Sie alles nach Lust und Laune mit zum Fluss nehmen und die Beine baumeln lassen. Wenn Sie lieber am Tisch Platz nehmen, können Sie auf der großen Restaurant-Terrasse reservieren. Dort wird fantastische Pizza serviert. Auf der Dachterrasse des HKW bespielt das Team der WeltWirtschaft außerdem einen Kiosk mit Snacks und Getränken. Täglich ab 12 Uhr, mindestens bis 18 Uhr geöffnet, bei gutem Wetter bis Sonnenuntergang.