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Summer in the City

Kleine Entdeckungen abseits der touristischen Pfade

Berlinbesucher*innen und Daheimgebliebene aufgepasst: In dieser Übersicht präsentieren wir eine Auswahl an kleinen Highlights, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Es sind besondere Orte, die es zu entdecken lohnt und die es so nur in Berlin zu sehen gibt!

(Stand: Juli 2024)

Foto: Stefan Josef Müller, Berlin

Tieranatomisches Theater

Eine Bühne für die Wissenschaft

Dieses architektonische Schmuckstück im Stil von Palldios Villen der norditalienischen Renaissance wurde im Auftrag von König Friedrich Wilhelm II. für die neugegründete Tierazneischule gegründet. Heute finden hier Wissensausstellungen mit Laborcharakter statt, die wissenschaftliche mit künstlerisch-gestalterischen Ansätzen verbinden. Eine eigene Ausstellung widmet sich der Geschichte des Langhans-Baus.

Mori-Ogai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität
© Wikimedia Commons. Foto: Beek100

Mori-Ōgai-Gedenkstätte

Geschichte deutsch-japanischer Freundschaft

Der Wissenschaftler, Arzt und Schriftsteller Mori Ōgai verbrachte Endes des 19. Jahrhunderts als Stipendiat vier Jahre in Deutschland, davon einige Zeit in Berlin, und zwar genau an diesem Ort. Seine Werke handeln von den Begegnungen zwischen den Regionen der Welt und prägten das Deutschlandbild in Japan. Noch heute steht die Gedenkstätte mit ihren wechselnden Ausstellungen für die deutsch-japanischen Beziehungen.

Das Depot des Museums der Unerhörten Dinge
© Roland Albrecht

Museum der Unerhörten Dinge

Wunderkammer sprechender Gegenstände

Hier kommen die einfachen Dinge zu Wort, hier haben sie ihren Platz, direkt neben Echtem und Fantastischem. An diesem kleinen Ort versammeln sich allerhand kuriose Objekte aus Kunst, Wissenschaft und Technik. Ihnen zugeordnet sind Geschichten - solche, die wahr sind, und solche, die wahr sein könnten.

Museum für Architekturzeichnung, Fassade zur Christinenstraße
© Roland Halbe
Museum für Architekturzeichnung, Fassade zur Christinenstraße

Tchoban Foundation

Museum für Architekturzeichnung

Hier sind Architekturzeichnungen des 16. bis zum 21. Jahrhundert zu sehen, zeitgenössische Architekturzeichnungen werden mit den Werken großer Zeichner vergangener Jahrunderte in Beziehung gesetzt. Das eigens für das Museum errichtete Gebäude aus übereinandergestapelten Kuben und mit einer Fassade aus gefärbtem Beton und Glas bildet hierfür der passenden Rahmen.

Haus des Papiers - Museum für Bildende Papierkunst
Haus des Papiers, 2021
Das Berliner Museum Haus des Papiers zeigt skulpturale Arbeiten Bildender Papierkunst.

Haus des Papiers

Papierkunstwerke

Ein relativ neuer Zuwachs und eine kleine Entdeckung in der Berliner Museumslandschaft ist das "Haus des Papiers". Was es so besonders macht, ist die Sammlung: Sie besteht nicht aus Werken auf , sondern aus Werken aus Papier. Damit ist dieses Haus weltweit einzigartig. In wechselnden Sonderausstellungen wird moderne und zeitgenössische bildende Papierkunst gezeigt, und wer noch tiefer in das Thema einsteigen möchte, kann dies in der hauseigenen Bibliothek tun.

f3 - Freiraum für Fotografie. Heike Overberg, GfHF

f³ - Freiraum für Fotografie

Dieser neue Ort für Fotografie regt zur Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen rund um das Medium an und rührt an aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen. Auf 200 qm werden hier in Kreuzberg fünf bis sechs Ausstellungen internationaler Autorinnen- und Autorenfotografie pro Jahr gezeigt.

Ausstellung: "Jung in schwierigen Zeiten"
Marie Konrad / Polyrama Team
Das Bild zeigt den Ausstellungsbereich des Museums. Zwei Wände sind sichtbar: Links hängen an Kleiderbügeln kleine Schriftrollen herunter; davor steht ein grüner Sessel. Rechts hängen Wolken aus Pappe an einer blau gestrichenen Wand. Davor ist ein abstraktes Gesicht aus Pappe aufgestellt. Hinten in der Ecke stehen zwei orange-farbene Stühle. Die Sonne scheint durchs Fenster hinein.

Polyrama

Ein Haus voller Lebensgeschichten

Eines der neuesten Berliner Häuser sammelt, was gar nicht so leicht zu sammeln ist: Lebensgeschichten von Menschen aus der Gegenwart, deren Perspektiven eher selten gehört werden. In wechselnden Ausstellungen kommen verschiedenste Menschen zu Wort - ihre Geschichten zu wichtigen Lebensthemen werden durch individuell gestaltete Boxen, durch Hörstationen und persönliche Gegenstände erfahrbar. Ein kleiner, ganz besonderer Ort, für den man etwas Zeit und Ruhe braucht.

Anti-Kriegs-Museum, Luftschutzkeller
© Anti-Kriegs-Museum
Anti-Kriegs-Museum, Luftschutzkeller © Anti-Kriegs-Museum

Anti-Kriegs-Museum

Der Vorläufer des heutigen Anti-Kriegs-Museums wurde bereits vor fast 100 Jahren in Berlin gegründet und ist damit das weltweit erste seiner Art. An Aktualität hat es bis heute nicht verloren. Gezeigt werden Fotos, Dokumente und Objekte aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, aber auch Verweise auf aktuelle Krisenherde und moderne Kriegsführung. In Sonderausstellungen wird die Friedensbewegung thematisiert.

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