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Verhandlungstisch in Lausanne, vermutlich bei der oder im Hinblick auf die Unterzeichnung des türkisch-amerikanischen Vertrags, Beau-Rivage Palace, 6. August 1923. Bibliothèque de Genève.

Der im Juli 1923 unterzeichnete Vertrag von Lausanne besiegelte das Ende des Osmanischen Reichs und stiftete Frieden zwischen dessen Nachfolgern, der Regierung in Ankara und den Westmächten. Noch immer gültig, legte er die Grenzen der Republik Türkei fest. Der Vertrag prägte die weitere Zukunft der autoritären Systeme in der Türkei. Den Völkermord an den Armeniern legten sie ad acta, das Reden darüber wurde tabuisiert. Zudem beeinflusste der Vertrag global den Umgang mit ethnisch-religiösen Konflikten. Der dort festgeschriebene Bevölkerungsaustausch diente weltweit als Beispiel für «Konfliktlösung» durch erzwungene «Entmischung der Völker».

2023 jährt sich die Unterzeichnung des Friedensvertrags von Lausanne zum hundertsten Mal. Dies nehmen wir zum Anlass, die neue Studie von Hans-Lukas Kiesers „Der Nahostfriede von Lausanne und die Geburt der Türkei 1923“ vorzustellen.

Programm

Begrüßung

Dr. Gundula Bavendamm, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin

Buchpräsentation

Prof. Dr. Hans-Lukas Kieser, Universität Zürich

Podiumsgespräch

Prof. Dr. Hans-Lukas Kieser, UZH
Dr. Ellinor Morack, Universität Bamberg
Prof. Dr. Michael Schwartz, Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin

Moderation

Dr. Roy Knocke, Lepsiushaus Potsdam

Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein.

Eintritt frei.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Lepsiushaus Potsdam und dem Chronos Verlag.

Livestream der Veranstaltung über unseren YouTube-Kanal Flucht Vertreibung Versöhnung.

Standort,

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Stresemannstraße 90, 10963 Berlin

Telefon,

+49 (30) 206 29 98-0

Fax,

+49 (30) 206 2998-99

Website,

www.flucht-vertreibung-v…

Preise,

Eintritt frei

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Digitales Angebot

zugehörige Ausstellung

Eintritt

Eintritt frei

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Service

Veranstalter

Links

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© Dr. Thomas Oellermann

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Film

Flyer von Deutsches Wohnen und Co. enteignen
Sammlung Werkbundarchiv – Museum der Dinge / Armin Herrmann

Führung, Lesung, Gespräch

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Wohnen für alle

Führung in der Otto-Suhr-Siedlung mit dem Architekt Steffen Adam

Franz Wanner, MIND THE MEMORY GAP
Foto: Franz Wanner
Franz Wanner, MIND THE MEMORY GAP. Foto: Franz Wanner

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„Teestunde" bei Rahels Schwestern, den femmes de lettres & Gastgeberinnen. Dorothee Nolte liest bissige Texte der Frauenrechtlerin Hedwig Dohm. Am Flügel: Annalisa Derossi.

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