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„Neue Hüte aus Berlin“ aus Der Silberspiegel, Jg. 5, Nr. 6, März 1939

Referentin: Nathalie Dimic, Dortmund

Wie haben sich politische, wirtschaftliche und soziale Veränderungen auf das Image der Reichshauptstadt als Modestadt ausgewirkt? Um 1930 florierte das Berliner Pressewesen. Rund um die Kochstraße hatten sich zahlreiche Verlagshäuser (August-Scherl-Verlag, Ullstein Verlag etc.) und Redaktionen niedergelassen und verantworteten ein breites Angebot an Tageszeitungen und Magazinen, darunter zahlreiche Mode- und Gesellschaftsblätter. Berlin galt als Stadt der Mode, Presse und Kultur.

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 und dem im Oktober desselben Jahres verabschiedeten Schriftleitergesetz änderte sich die Situation im Pressewesen grundlegend. Die Arbeit der bisherigen Akteur*innen wurde durch die nationalsozialistische Diktatur erheblich beeinflusst: Sie wurde erschwert, gelenkt, beendet oder auch begünstigt.

Anhand exemplarischer Berichterstattungen (aus Magazinen wie Der Silberspiegel, Die Elegante Welt, Die Dame, Uhu etc.) über das Deutsche Mode-Institut in Berlin, die Berliner Modewoche und Berliner Modehäuser wird untersucht, wie die Modestadt Berlin über zwei bewegte Jahrzehnte inszeniert wurde.

 

Teilnahme kostenfrei.
Keine Anmeldung erforderlich.

 

Es gelten die jeweils am Veranstaltungstag gültigen Aktuellen Informationen für Besucher*innen während der Corona-Pandemie.

Datum und Uhrzeit,

  • 8. Februar 2023 18:00 - 20:00
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Standort,

Kunstbibliothek
Matthäikirchplatz 8, 10785 Berlin

Telefon,

+49 (30) 266 42 42 42

Website,

www.smb.museum/veranstal…

Preise,

Eintrittspreis

Kostenfrei

Digitales Angebot

zugehörige Ausstellung

Eintritt

Anmeldung/Buchung

nicht erforderlich

Führungsbuchungen

+49 (30) 266 42 42 42

Service

Servicetelefon

+49 (30) 266 42 42 42

Veranstalter

  • Kunstbibliothek

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© Alle Bilde: © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek, Reprofotografie: Dietmar Katz

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