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Premiere des Films „Gleis 11“
© Cocktailfilms

Screening des Dokumentarfilmes „Gleis 11“ (2021) mit anschließendem Künstlergespräch

Gleis 11
„Eine Hommage an eine Generation, die Teil deutscher Geschichte ist, nie in der ersten Reihe stand – und uns sehr bald verlassen wird.“ Çağdas Eren Yüksel
Regisseur Çağdaş Eren Yüksel nimmt uns in „Gleis 11“ mit auf die Suche nach seinem Großvater und eine Reise durch die Republik – und die Zeit. Unerzählte Geschichten einer Generation, die längst ein Teil Deutschlands ist und deutsche Geschichte mitgeschrieben hat. Ein Porträt aus sechs Perspektiven über die ersten Jahre in einer neuen Heimat, über Einsamkeit, Hoffnungen, Träume und Ängste. Çağdaş wollte seinen Großvater kennenlernen – und begegnete einer ganzen Generation.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Online-Anmeldung empfohlen.
Die Ausstellung ist an diesem Tag bis 19 Uhr geöffnet. Ab 17 Uhr ist der Eintritt frei.

 

Çağdas Eren Yüksel | Regisseur
Çağdaş Eren Yüksel, geb. 1994 in Mönchengladbach, ist Filmregisseur, Filmproduzent und Preisträger des Kultur- und Kreativwirtschaftspreises der Bundesregierung. Er studierte an der Universität zu Köln Sozialwissenschaften und Volkswirtschaftslehre und begann während des Studiums im Rahmen ehrenamtlicher Projekte mit der Filmproduktion. Nach dem Studium gründete er eine Kapitalgesellschaft zur Vermarktung seiner Filme. Seit 2020 entwickelt Yüksel gemeinsam mit Autoren der Kunsthochschule für Medien seine erste fiktionale Serie mit Förderung der Film- und Medienstiftung NRW. Mit „Asyland“ veröffentliche der Jungregisseur 2015 sein Dokumentarfilmdebüt. Der Film begleitet Flüchtlinge im Alltag und dokumentiert ihre Gedanken, Gefühle, Motivationen und Ängste aus ihrer eigenen Perspektive. 2021 veröffentlichte Yüksel seinen zweiten Dokumentarfilm „Gleis 11“, er die erste Einwanderergeneration porträtiert und seine Premiere in der Essener Lichtburg feierte. Mit „Gleis 11“ gibt Yüksel den Menschen eine Stimme, die bislang kaum oder gar nicht gehört wurden. Mit seiner Produktionsfirma Cocktailfilms produziert er diverse gesellschaftspolitische Formate, unter anderem „RendezWho“ im Auftrag von 1LIVE mit Hubertus Koch.

Luise Sammann | Moderatorin
Luise Sammann ist eine auf die Themen der Einwanderungsgesellschaft spezialisierte Autorin und Radiojournalistin aus Berlin. Bei ihrer Arbeit aber auch als Wahl-Neuköllnerin, steht sie in ständigem Austausch mit der sogenannten deutschtürkischen Community der Hauptstadt. In ihren Beiträgen (v.a. für den Deutschlandfunk) berichtet sie möglichst klischeefrei über deren Vielfalt und bemüht sich dabei, den Menschen und ihren Geschichten so nah wie möglich zu kommen und auch denjenigen eine Stimme zu geben, die zu selten gehört werden in Deutschland. Nach ihrem Studium in Berlin und Damaskus lebte und arbeitete Luise Sammann knapp zehn Jahre lang als Journalistin in Istanbul. Hörbeispiel: https://www.deutschlandfunkkultur.de/tuerkische-gastarbeiterinnen-zwischen-heimat-und-heimweh-100.html

Bitte beachten Sie die am Veranstaltungstag gültigen Aktuellen Informationen für Besucher*innen während der Corona-Pandemie.

 

Treffpunkt: Foyer

Datum und Uhrzeit,

  • 8. Dezember 2022 19:00 - 21:00
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Standort,

Museum Europäischer Kulturen
Arnimallee 25, 14195 Berlin

Telefon,

+49 (30) 266 42 42 42

Website,

www.smb.museum/veranstal…

Preise,

Eintrittspreis

0 €

Digitales Angebot

zugehörige Ausstellung

Eintritt

Anmeldung/Buchung

empfohlen

Führungsbuchungen

+49 (30) 266 42 42 42

Service

Servicetelefon

+49 (30) 266 42 42 42

Veranstalter

  • Museum Europäischer Kulturen

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