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Colourful Revolution 1, ‘paintballing’ of the refurbished building of the Government of Macedonia, Skopje, 1 May 2016. Photograph by Sašo Stanojkoviќ
© Photograph by Sašo Stanojkoviќ

Diskussion und Buchvorstellung von Museums, Transculturality, and the Nation-State mit Sebastián Eduardo, Susanne Leeb, Nina Samuel und weiteren Gästen eingeführt von Anna-Catharina Gebbers

Das Buch Museums, Transculturality, and the Nation-State. Case Studies from a Global Context zielt auf die Widersprüche, wenn die zeitgenössische Forderung nach Transkulturalität und Dekolonialität auf Institutionen des Nationalstaates treffen. Während Museen eine Erfindung moderner Nationalstaaten sind, scheint deren Rolle in Zeiten von Transkulturalität in den Hintergrund zu treten. Nicht zuletzt hat das Programm "Museum Global" der Kulturstiftung des Bundes für eine Zerstreuung nationaler Narrative gesorgt. Der Ansatz dieses Vorhabens war: "Die weltweiten Beziehungsgeflechte zwischen Menschen, künstlerischen Strömungen und Objekten sollen sichtbar werden, die im gängigen Narrativ der Moderne bisher weitgehend vernachlässigt wurden." Der Hamburger Bahnhof nahm mit Hallo Welt. Revisionen einer Sammlung 2018 an dieser Initiative der Kulturstiftung des Bundes teil. Die aktuelle Ausstellung Nation, Narration, Narcosis: Collecting Entanglements and Embodied Histories spinnt den Faden weiter und fragt nach den oft brutalen Prozessen der Nationenbildung, der dabei der Kunst zukommenden Rolle und danach, welche hegemonialen wie alternativen Formen von Gemeinschaft und ihren Erzählungen denkbar sind und in Kunstwerken reflektiert werden.

Narrative der Transkulturalität und ihre materiellen Bedingungen treten dabei allerdings oft auseinander. Mit Fallstudien aus unterschiedlichen geo- und sozialpolitischen Kontexten weltweit, befragen die Beiträger*innen des Buches Museums, Transculturality, and the Nation-State die Rolle des Nationalstaates in Museen, Sammlungen und kulturellem Erbe. Sie untersuchen, in welcher Weise Nationalstaaten immer noch die Praktiken des Sammelns, der Zirkulation und zeitgenössische Narrative bestimmen oder sogar dazu beitragen, die Gestalt von Artefakten zu ändern. Sie fragen aber auch nach Ausstellungspraktiken und musealen Ansätzen, die die transkulturelle Verflechtung in Einwanderungsgesellschaften ernst nehmen. Das Buch beinhaltet Beiträge von Stanislas Spero Adotevi, Sebastián Eduardo Dávila, Natasha Ginwala, Monica Hanna, Rajkamal Kahlon, Suzana Milevska, Mirjam Shatanawi, Kavita Singh, Ruth Stamm und Andrea Witcomb.

Die Veranstaltung Hallo Kunstwerk, was ist Deine Nationalität? erweitert die in der Publikation Museums, Transculturality, and the Nation-State geführte Diskussion um Künstler*innen aus der Ausstellung Nation, Narration, Narcosis: Collecting Entanglements and Embodied Histories sowie um weitere Gäste, die sich der Frage nach den materiellen Bedingungen einer tatsächlichen Transkulturalität stellen.

Das Buch Museums, Transculturality, and the Nation State wurde herausgegeben von Susanne Leeb und Nina Samuel und ist Ende März 2022 im Transkript Verlag in der Reihe "Edition Museum" erschienen (ISBN: 978-3-8394-5514-2, Bielefeld 2022).

Die Veranstaltung wird organisiert vom Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin in Kollaboration mit dem Exzellenzcluster Matters of Activity. Image Space Material der Humboldt-Universität Berlin sowie der Leuphana Universität Lüneburg. 

 

Für die Veranstaltung wird kein Ticket benötigt. Der Eingang zum Aktionsraum im rechten Seitenflügel des Museums befindet sich direkt an der Invalidenstraße.

Es gelten die jeweils am Veranstaltungstag gültigen Aktuellen Informationen für Besucher*innen während der Corona-Pandemie.

Datum und Uhrzeit,

  • 29. Mai 2022 11:30 - 13:00
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Standort,

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin

Telefon,

+49 (30) 266 42 42 42

Website,

www.smb.museum/veranstal…

Preise,

Eintrittspreis

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr. Eltern zahlen den Teilnahmebeitrag zzgl. Eintritt.

Digitales Angebot

zugehörige Ausstellung

Eintritt

Führungsbuchungen

+49 (30) 266 42 42 42

Service

Servicetelefon

+49 (30) 266 42 42 42

Veranstalter

  • Nationalgalerie

Links

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© Soydivision, Courtesy: Irma FS

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Ausstellungsansicht „Nation, Narration, Narcosis. Collecting Entanglements and Embodied Histories“, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2021. Vordergrund: The Forst Curriculum, How Not To Build A Nation, 2021. Hintergrund: Bruce Nauman, Body Pressure, 1974
© the artists © Bruce Nauman / Vg Bild-Kunst, Bonn 2021 © Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Thomas Bruns

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Nation - was bedeutet das?

Führung

Edgar Arceneaux, Church for Sale, 2013, Aquarell auf Papier, 28 x 35,6 cmSammlung Haubrok
© Edgar Arceneaux

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Eins zu Eins – Heute: Hamburger Bahnhof

zur Sonderausstellung "Church for Sale. Werke aus der Sammlung Haubrok und der Sammlung der Nationalgalerie"

© Staatliche Museen zu Berlin / Juliane Eirich

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

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Führung

Filmausschnitt aus A Time to Break Silence, 2014, von Edgar Arceneaux. Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers. / Scene from the film A Time to Break Silence, 2014, by Edgar Arceneaux. Courtesy of the artist.

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

A TIME TO BREAK SILENCE VON EDGAR ARCENEAUX

Volkswagen Art4All

Film, Theater, Performance

Sammlung der Nationalgalerie, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2021
© Christoph Büchel © Tom Burr © Alfredo Jaar / VG Bild-Kunst, Bonn 2021 © Rodney McMillian © Cady Noland © Ruben Ochoa © Santiago Sierra / VG Bild-Kunst, Bonn 2021 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Die politische Dimension von Kunst

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Tita Salina, 1001st Island – The Most Sustainable Island in Archipelago, 2015 (Still) HD-Video, Farbe, Ton, 14‘ 11“
© Tita Salina

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© Staatliche Museen zu Berlin /Anika Büssemeier

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© Staatliche Museen zu Berlin, Hamburger Bahnhof / Anika Büssemeier

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