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In den Kellern Berlins

Unterirdische Rüstungsproduktion der Firma Telefunken 1944/45

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Ehem. Gärkeller der Bockbrauerei, Kreuzberg, 2018 © Wolfgang Bittner

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges verlegte die Elektrofirma Telefunken Teile ihrer Rüstungsproduktion in den Untergrund - mitten in Berlin.

Die Verlagerung mit dem Tarnnamen „Lore“ sollte Telefunken vor den zunehmenden Luftangriffen auf die Reichshauptstadt schützen. Dafür wurden die Keller der Bockbrauerei in Kreuzberg, der Schultheiss-Brauerei (heute Kulturbrauerei) und der Brauerei Königstadt im Prenzlauer Berg sowie ein U-Bahntunnel am Reichstag
umgenutzt.

Thomas Irmer und Bernhard Kohlenbach haben zu dem spektakulären „Lore“-Projekt eine Ausstellung erarbeitet, die derzeit im Dokumentationszentrum zu sehen ist. Bei
der Verlagerung und in der Produktion kamen viele Zwangsarbeiter:innen zum Einsatz.

Begrüßung: Dr. Christine Glauning; Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit
Grußwort: Dr. Christoph Rauhut; Landeskonservator und Direktor des Landesdenkamtes
Berlin
Vortrag: Thomas Irmer; Historiker, Politologe, Kurator zahlreicher Ausstellungen, Experte für die Themen NS-Zwangsarbeit und die Geschichte des Unternehmens AEG/Telefunken
Vortrag: Dr. Bernhard Kohlenbach Ehem. Mitarbeiter des Landesdenkmalamtes Berlin

Zugang via Zoom unter: www.kurzelinks.de/telefunkenoder im Livestream auf unserem YouTube-Kanal.

Das Dokumentationszentrum zeigt die Ausstellung „In den Kellern Berlins“ voraussichtlich bis Anfang Juli 2021.

Sprachen
Deutsch
Digitales Angebot
https://www.kurzelinks.de/telefunken
20. Mai 2021
19:00 Uhr
Kostenfreies Angebot

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