Stadtspaziergang durch das revolutionäre Friedrichshain

mit Stefan Zollhauser

Ehemaliges Frauengefängnis Barnimstraße

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Bürgerkrieg im Wohnbezirk, zerstörtes Haus am Strausberger Platz, 1919 Archiv FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum

Warum gingen zum Ende des Ersten Weltkriegs Hunderttausende auf die Straße? Welche Zukunft erstrebten Luxemburg und Liebknecht? Und ist die Revolution wirklich gescheitert?

Ein wenig vergessen schlummerte die Revolution 1918/19 bisher in unserem historischen Unterbewusstsein. Am Ende des Ersten Weltkriegs prallten Interessen und Visionen von Arbeiterschaft und Bürgertum heftig aufeinander. Im Spannungsverhältnis von Bewahren und Erneuern, friedlichen Protesten und (konter)revolutionärer Gewalt entstand eine neue demokratische Ordnung. Welche Wünsche, Ängste und Hoffnungen verbanden die Menschen mit der Revolution und wie traten sie für ihre politischen Überzeugungen ein? Welche Fragen sind heute unverändert aktuell? Auf der Suche nach Antworten werden wir auch die sehr unterschiedliche Erinnerung in den beiden deutschen Staaten thematisieren.

Der Stadtspaziergang beginnt an der Ecke Barnimstraße/Weinstraße und endet etwa 2 Stunden später in der Singerstraße.

Treffpunkt
Barnimstraße/Ecke Weinstraße
Sprachen
Deutsch

Ehemaliges Frauengefängnis Barnimstraße
Barnimstraße 5
Ecke Weinstraße
10249 Berlin

Zugehörige Ausstellung
Frieden, Freiheit, Brot!
Website
www.fhxb-museum.de/index…
2. Februar 2019
11:00 bis 13:00 Uhr
2. März 2019
14:00 bis 16:00 Uhr
Eintritt frei
Anmeldung/Buchung

n.j.maier@fhxb-museum.de

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