Achmîm

Ägyptens vergessene Stadt

James-Simon-Galerie

Show location on map
© Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Foto: Sandra Steiß

Die Ausstellung ist der ältesten Stadt Ägyptens gewidmet und stellt ihre 6000jährige Geschichte in verschiedenen Themeninseln vor, die den Landschafts- und Lebensraum einer religiös, politisch und kulturell bedeutenden Region in all ihren Facetten widerspiegeln.

Achmîm als eines der wichtigsten religiösen Zentren im Altertum

Die heute fast unbekannte Stadt war im Altertum eines der wichtigsten religiösen Zentren. Schon seit der Frühzeit lag hier der Hauptkultort des Fruchtbarkeitsgottes Min, der später mit dem griechischen Gott Pan gleichgesetzt wird. Sein in ptolemäischer Zeit errichteter Tempel war einer der größten in Ägypten und wurde bis zu seiner Zerstörung im 14. Jh. n. Chr. von den arabischen Historikern als eine Art Weltwunder beschrieben. Nicht weniger gerühmt wurde die Stadt für ihre Steinmetzkunst und textilen Erzeugnisse. Bis heute gilt Achmîm als Zentrum der handwerklichen Textilproduktion.

Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten stammten aus Achmîm

Mit der Stadt sind zahlreiche bekannte Persönlichkeiten eng verbunden. Beispielsweise stammten Teje, die Mutter Echnatons, Pharao Eje, der Alchemist Zosimus von Panopolis und der Dichter Nonnos aus Achmîm. In dessen Umgebung hat der berühmt-berüchtigte Abt Schenute in frühchristlicher Zeit einen florierenden Klosterverband gegründet. Die von ihm verfassten Regularien, beeinflussten die Ordensregeln des Heiligen Benedikt und werden bis heute befolgt.

Lange Besiedlungsgeschichte der Stadt

Die lange Besiedlungsgeschichte der Stadt lässt sich unter anderem an den weitläufigen Nekropolen der Umgebung ablesen, in denen sich Gräber aus sechs Jahrtausenden mit einem reichen Schatz an Funden erhalten haben. Etliche befinden sich heute in den Sammlungen des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung und der Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst und werden zum Teil erstmals ausgestellt.

Leihgaben aus dem In- und Ausland ergänzen die Sonderausstellung. Abgerundet wird die historische Darstellung durch einen Blick auf die 100jährige Forschungsgeschichte.

Eine Ausstellung des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung und der Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Fachbereich Ägyptologie der Universität Göttingen.

James-Simon-Galerie

Berlin

Organizer

Egyptian Museum and Papyrus Collection

Service Telephone
+49 (30) 266 42 42 42
Booking Telephone
+49 (30) 266 42 42 42
Website
www.smb.museum/muse…
Email
[javascript protected email address]
Organizer

Sculpture Collection and Museum of Byzantine Art

Service Telephone
+49 (30) 266 42 42 42
Booking Telephone
+49 (30) 266 42 42 42
Website
www.smb.museum/muse…
Email
[javascript protected email address]
Website
www.smb.museum/en/e…
Monday
closed
Tuesday - Wednesday
10:00 - 18:00
Thursday
10:00 - 20:00
Friday - Sunday
10:00 - 18:00
Back to top