Cevdet Erek. Bergama Stereo

Musikwerke Bildender Künstler

Museo de arte contemporáneo Hamburger Bahnhof

Enseña el lugar en el mapa
 Cevdet Erek, Bergama Stereo, Detail, Skizze, 2019 © Cevdet Erek © Cevdet Erek

In der Architektur- und Soundinstallation Bergama Stereo (2019) nutzt der in Istanbul lebende Künstler und Musiker Cevdet Erek Gestalt, Inhalt und Rezeptionsgeschichte des in Berlin befindlichen Pergamonaltars als Referenz für eine Neuinterpretation des bedeutenden hellenistischen Bauwerks.

Bergama ist der türkische Name für das antike Pergamon sowie der heutigen Stadt und des Bezirks in Kleinasien. Der berühmte Gigantenfries des Altars wird in einer Multi-Kanal-Komposition interpretiert, die den Raum beschallt. Der Sound übernimmt hier die zentrale Rolle zur Schaffung einer Architektur, die durch die Besucher*innen in ihrer Bewegung im Raum hörend erfasst wird.

Bergama Stereo ist eine ortspezifische Arbeit und ist konzipiert für zwei Schauplätze, die auf unterschiedliche Weise mit der Geschichte des Pergamonaltars und dem historischen Kontext seiner Rezeption und Rekonstruktion verbunden sind. Die Installation hat ihre erste Station in der Turbinenhalle auf dem Gelände der Jahrhunderthalle in Bochum und wird dann in der Historischen Halle im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin gezeigt. Integraler Bestandteil der Präsentationen ist jeweils ein im Ausstellungsraum stattfindendes Konzert- und Performanceprogramm, das Themen und strukturale Aspekte der Architektur aufgreift.

Die Ausstellung findet zum 20-jährigen Jubiläum von „Musikwerke Bildender Künstler“ statt. Die Reihe ist ein Gemeinschaftsprojekt von Freunde Guter Musik Berlin e. V. und der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin. Seit 1999 wurden bereits musikalische Werke und Installationen von Hanne Darboven, Yves Klein, Hermann Nitsch, Rodney Graham, Stephen Prina, Lawrence Weiner / Peter Gordon, Käthe Kruse, Carsten Nicolai, Janet Cardiff & George Bures Miller, Cory Arcangel, Egill Sæbjörnsson & Marcia Moraes, Ryoji Ikeda, Susan Philipsz, Saâdane Afif, Christian Marclay, Ari Benjamin Meyers und Jorinde Voigt im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin präsentiert.

Eine Koproduktion von Freunde Guter Musik Berlin e. V., Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, und Ruhrtriennale 2018–2020. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, mit Unterstützung der SAHA Association.

Museo de arte contemporáneo Hamburger Bahnhof
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