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© Jürgen Sendel

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt

Fritz Bauer gehört zu den bedeutendsten und juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Gegen erhebliche Widerstände brachte er als Staatsanwalt wichtige Strafverfahren gegen NS-Täter auf den Weg, insbesondere den Frankfurter Auschwitz-Prozess. Einen entscheidenden Anteil hatte er auch an der Ergreifung Adolf Eichmanns, dem als ehemaligem Leiter des »Judenreferats« im Reichssicherheitshauptamt in Israel der Prozess gemacht wurde.

Die Ausstellung dokumentiert mit vielen Originalobjekten sowie Ton- und Filmaufnahmen Fritz Bauers Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse. 1930 zum jüngsten Amtsrichter der Weimarer Republik ernannt, wurde er während der NS-Zeit als Jude und Sozialdemokrat verfolgt. Er floh aus Deutschland und kehrte 1949 zurück. Fritz Bauers Auffassung, ein Staatsanwalt habe in erster Linie die Menschenwürde zu schützen, gerade auch gegen staatliche Gewalt, revolutionierte das überkommene Bild dieses Amtes – ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik.

Horaires d'ouverture,

  • Lundi-Dimanche 10:00 - 20:00

Außenbereiche bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens 20 Uhr).

Seit 22. Mai ist das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors wieder geöffnet.

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Emplacement,

Topographie de la terreur
Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin

Téléphone,

+49 (30) 25 45 09 50

Fax,

+49 (30) 25 45 09 99

Site Web,

www.topographie.de/ausst…

Prix,

Entrée gratuite

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Entrée gratuite

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+49 (30) 25 45 09 70

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