Ars juventuti

Berliner Schülermedaillen von der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums zur Hochschule für bildende Kunst

"1907 wurde mit Bruno Paul ein namhafter Architekt und Designer als Direktor der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums berufen. Er führte als eine künstlerisch-pädagogische Neuerung quer durch alle Fachrichtungen das Entwerfen von Medaillen ein und berief sich dabei ausdrücklich auf seinen medaillenfreundlichen Vorgesetzten, Generaldirektor Wilhelm von Bode. Die Erneuerung der Medaillenkunst war das erklärte übergeordnete Ziel.
Das Konzept bestand in einer kunstpädagogisch doppelten Auszeichnungsabsicht. Bestschüler und Schülerinnen durften Medaillen entwerfen, andere wiederum wurden mit ihnen am Ende des Studienjahres geehrt. Die kleinen Erstlingskunstwerke wurden in nur wenigen Exemplaren in Bronze von Berliner Bronzegießereien vervielfältigt, gerade so viele, wie zu Auszeichnungszwecken benötigt wurden. Die künstlerische Gestaltung der Vorderseite war vor allem in der Weimarer Republik frei gestellt und zeitigte eine erstaunliche thematische und formale Qualität."

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