Galerie des 20. Jahrhunderts in Berlin 1945–1968

Der Weg zur Neuen Nationalgalerie

Die Galerie des 20. Jahrhunderts bildet als Sammlung moderner Kunst einen Grundpfeiler der Nationalgalerie in Berlin. Ihre Historie ist eng verzahnt mit deutscher Museums- und Zeitgeschichte. Sie begann direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Stadt Berlin beschloss, die in der NS-Zeit erlittenen Verluste an "entarteter Kunst" durch gezielte Neuankäufe aufzuwiegen. So spielte die Galerie beim kulturellen Wiederaufbau eine zentrale Rolle. Der Teilung Berlins 1948 begegnete sie mit einer Neugründung im Westen der Stadt. Hier bezog sie 20 Jahre später, nun vereint mit der Nationalgalerie, den grandiosen Neubau Ludwig Mies van der Rohes, die Neue Nationalgalerie. Mit rund 1800 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken aus den Jahren 1910 bis 1968 ist die Sammlung in vorliegendem Band erstmals vollständig erfasst. Eine opulente Bildstrecke präsentiert hochkarätige Werke deutscher Künstler und internationaler Meister – von Beckmann, Dix, Schlemmer, Kirchner, Baumeister und Uhlmann bis zu Munch, Picasso, Kandinsky, Klee, Rothko und Bacon. Die einstigen Bestände der »Galerie des 20. Jahrhunderts« sind nun in der Neuen Nationalgalerie und im Kupferstichkabinett zu bewundern.

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