Zartrosa und Lichtblau

Japanische Fotografie der Meiji-Zeit 1868–1912

Ausstellungen schaffen Verbindungen. Sie bringen Wissenschaftler in Kontakt, verknüpfen Künste, Institutionen und Disziplinen, schaffen ein Kaleidoskop an Perspektiven und zielen schließlich auf ein neugieriges Publikum.

Am Beginn dieses Projektes stand die Absicht, die Bestände der Kunstbibliothek zur japanischen Fotografie der Meiji-Zeit (1868–1912) erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Es lag dabei nahe, auch die komplexen sammlungsgeschichtlichen Hintergründe zu beleuchten. Und so fiel der Blick auf die beispielhaft im Museum für Asiatische Kunst bewahrten Vorläufer der Lichtbilder aus der japanischen Druckgrafik und Buchkunst, die zu einem großen Teil aus der Kunstbibliothek stammen. Aufgrund inhaltlich-formaler Parallelen erschien es zudem unverzichtbar, auch die fotografischen Bestände des Ethnologischen Museums heranzuziehen, um einzelne Bildautoren, Themenkomplexe oder Fotografie-Zentren schlüssig zu präsentieren. Frühe bzw. seltene Funde konnten schließlich im Geheimen Staatsarchiv und in der Staatsbibliothek zu Berlin gemacht werden.

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