Alltag - Politik - Kampfauftrag

Sowjetische Truppen in Deutschland 1945-1994

Museo Tedesco-Sovietico di Berlin Karlshorst

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Vernissage
27.08.2019 19:00

Die Stationierung sowjetischer Soldaten gehörte zum Alltag in der DDR. Sie war eine Folge des Zweiten Weltkrieges. Die sowjetischen Streitkräfte kamen 1945 als Sieger und blieben für 45 Jahre als Besatzungsmacht in der DDR. Die „Gruppe“ – wie die in Deutschland stationierten Truppen genannt wurden – stand im geteilten Deutschland an der Nahtstelle des Kalten Krieges. Allgegenwärtig waren ihre militärischen Sperrgebiete, Flugplätze und Kasernen. Wiederholt nahm sie Einfluss auf die politische Entwicklung in der DDR.

Die Ausstellung nimmt die innere Verfasstheit der „Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland“, ihr Verhältnis zu den übrigen Siegermächten und zur DDR in den Blick. Sie zeigt zahlreiche Objekte aus ehemaligen sowjetischen Kasernen. Anlass ist der 25. Jahrestag des Abzugs sowjetischer Soldaten aus Deutschland. Nach der deutschen Einheit vollzog sich dieser nahezu geräuschlos. Am 31. August 1994 verließen die letzten russischen Soldaten Deutschland.

Museo Tedesco-Sovietico di Berlin Karlshorst
Zwieseler Straße 4
10318 Berlin

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