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Fritz Bauer. Der Staatsanwalt

NS-Verbrechen vor Gericht

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© Jürgen Sendel

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt

Fritz Bauer gehört zu den bedeutendsten und juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Gegen erhebliche Widerstände brachte er als Staatsanwalt wichtige Strafverfahren gegen NS-Täter auf den Weg, insbesondere den Frankfurter Auschwitz-Prozess. Einen entscheidenden Anteil hatte er auch an der Ergreifung Adolf Eichmanns, dem als ehemaligem Leiter des »Judenreferats« im Reichssicherheitshauptamt in Israel der Prozess gemacht wurde.

Die Ausstellung dokumentiert mit vielen Originalobjekten sowie Ton- und Filmaufnahmen Fritz Bauers Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse. 1930 zum jüngsten Amtsrichter der Weimarer Republik ernannt, wurde er während der NS-Zeit als Jude und Sozialdemokrat verfolgt. Er floh aus Deutschland und kehrte 1949 zurück. Fritz Bauers Auffassung, ein Staatsanwalt habe in erster Linie die Menschenwürde zu schützen, gerade auch gegen staatliche Gewalt, revolutionierte das überkommene Bild dieses Amtes – ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik.

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Außenbereiche bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens 20 Uhr). Wiederöffnung ab 18. März 2021 Nur mit Online-Anmeldung: https://shop.museumsdienst.berlin Ab 31. März: Einlass nur mit einem tagesaktuellen negativen Ergebnis eines Corona-Schnelltests Das Tragen einer FFP2-Maske ist verpflichtend. Bitte halten Sie sich an die Abstandsregeln und die Hustenetikette. Bei akuten Atemwegserkrankungen bitten wir Sie, auf einen Besuch zu verzichten.

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