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Villencolonie Alsen am Großen Wannsee

Casa-museo della Conferenza di Wannsee

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Gartenausstellung © GHWK / M. Haupt

Аb 1870 entstand in der Gegend um den Wannsee eine Kulturlandschaft, die während des Kaiserreichs und der Weimarer Republik in Berlin - vielleicht sogar in ganz Deutschland - einzigartig war. An die glanzvolle Welt des Berliner Großbürgertums und an die Bewohner der prachtvollen Villen der Wannsee-Kolonien, erinnern nur noch wenige Häuser und Gartenanlagen und manche Grabmale auf dem Neuen Friedhof in Wannsee.
Mitte des 19. Jahrhunderts fasste der Berliner Bankier und Inhaber der "Berliner Handelsgesellschaft" Wilhelm Conrad (1822-1899) den Entschluss, sich am Wannsee niederzulassen. Er erwarb mehrere Parzellen Land auf der Insel Wannsee, verkaufte sie an damals bedeutende Berliner Persönlichkeiten (Bankiers, Künstler, Industrielle, Wissenschaftler und Verleger) und gründete die "Colonie Alsen", benannt nach der Insel Alsen, deren Erstürmung 1864 den Krieg Preußens und Österreichs gegen Dänemark entschied. Zu den neuen Besitzern gehörten u. a. Max Liebermann, Eduard von der Heydt, Oscar Begas, Hermine Feist, Johann Hamspohn, Johannes Otzen, Oscar Huldschinsky, die Verlegerfamilie Langenscheidt, Fritz und Ferdinand Springer, Hugo Vogel und Anton von Werner.

Die Gartenausstellung zeigt die Geschichte der Villen und ihrer damaligen Besitzer.

Casa-museo della Conferenza di Wannsee
Am Großen Wannsee 56-58
14109 Berlin

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Villencolonie Alsen am Großen Wannsee.
Berlin: Haus der Wannsee-Konferenz 2012, 168 S. ISBN 978-3-9813119-3-8, 7,00 EUR. Erhältlich direkt bei der Gedenkstätte oder im Buchhandel.

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