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Rembrandts Orient

Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts

Museum Barberini

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Dirck van Loonen: Assueer Jacob Schimmelpenninck van der Oije (1631–1673) mit Diener und Hund, 1660 © S. d. Heerlijkheden Oosterland, Sirjansland en Oosterstein.

Die Ausstellung Rembrandts Orient untersucht vom 13. März bis 27. Juni 2021 anhand von 110 Arbeiten, darunter Schlüsselwerken von Rembrandt, Ferdinand Bol, Jan van der Heyden, Willem Kalf, Pieter Lastman und Jan Lievens, wie die Maler des niederländischen Goldenen Zeitalters auf Einflüsse des Nahen, Mittleren und Fernen Ostens reagierten.

Rembrandt und seine Zeitgenossen waren fasziniert von den fernen Ländern, deren Waren erstmals im 17. Jahrhundert in großer Zahl in die Niederlande importiert wurden. Die Begeisterung für das Fremde wurde zu einer Mode, die eine neuartige Kunst entstehen ließ: Der Realismus der Malerei verband sich mit Wunschbildern und phantastischen Projektionen. Auch biblische Geschichten wurden mit exotischen Elementen angereichert. Wie uns heute auffällt, wurde die Kehrseite dieser Weltaneignung nicht dargestellt: das Machtgefälle zwischen den Kulturen, das sich auch in Sklaverei, Gewalt, Ausbeutung und Handelskriegen zeigte.

Die Ausstellung thematisiert die damaligen Bilder des Fremden. Die Levante, der östliche Mittelmeerraum, und Asien wurden noch in Rembrandts Zeit Orient genannt. Heute ist der Begriff belastet, weil der Orientalismus des 19. und 20. Jahrhundert seine eurozentrische Haltung durchsetzte. Im Titel der Ausstellung Rembrandts Orient signalisiert der Genitiv, dass es um die damals mit diesem Begriff verbundenen Vorstellungen geht.

Der Orient und das Orientalische waren ein Konstrukt aus Versatzstücken, Stereotypen und Imagination. Das Fremde wurde geschätzt und in den Lebensstil integriert, doch das Interesse galt weniger den anderen Kulturen als dem neuen Motivschatz und dem damit verbundenen Prestige. Die westöstliche Begegnung fand nicht auf Augenhöhe statt. An dieser Einstellung hat sich bis heute in weiten Teilen der westlichen Welt nichts geändert. Die Aktualität dieser Ausstellung liegt in der Möglichkeit, diesen bis heute andauernden Eurozentrismus zu hinterfragen.

Zu den mehr als 50 internationalen Leihgebern gehören u. a. das Rijksmuseum in Amsterdam, die Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen, Dresden, der Prado, Madrid, die National Gallery of Art in Washington, die National Gallery London und das Kunsthistorische Museum Wien.

Eine Ausstellung des Museums Barberini, Potsdam, in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel, unter der Schirmherrschaft von S. E. Wepke Kingma, Botschafter des Königreichs der Niederlande in Deutschland. Die Schau war für Sommer 2020 in Potsdam geplant, wurde pandemiebedingt auf Frühjahr 2021 verschoben. In Basel war die Ausstellung vom 31. Oktober 2020 bis 14. Februar 2021 zu sehen.

Museum Barberini
Humboldtstr. 5–6 (Alter Markt)
14467 Potsdam

Informacja
+49 (0331) 23 60 14-499
Strona internetowa
www.museum-barberin…
Poniedziałek
10:00 - 19:00
Wtorek
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Środa - Niedziela
10:00 - 19:00
Ostatnie wejście
17.45 Uhr

Nur zu den Ausstellungen geöffnet. Jeden ersten Donnerstag im Monat von 10 bis 21 Uhr geöffnet.

Da die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam bei über 100 liegt, wird das Museum Barberini am Donnerstag, 22. April, wieder für den Publikumsverkehr schließen müssen. Der Ticketverkauf ist vorerst ausgesetzt.

Bilet normalny
18,00 €

<p>Sa/So: &euro; 18,00 Mo, Mi-Fr: &euro; 16,00 Tickets sind ausschlie&szlig;lich online und nur 3 Tage im Voraus buchbar.&nbsp;Aufgrund der gro&szlig;en Nachfrage und des stark reduzierten Ticketkontingents sind die Tickets regelm&auml;&szlig;ig sehr schnell ausverkauft. Vielen Dank f&uuml;r Ihr Verst&auml;ndnis.</p>

Bilet ulgowy
10,00 €

<p>Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren: freier Eintritt</p>

Bilet roczny

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