Das letzte Bild

Fotografie und Tod

C/O Berlin

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Rat Poison Suicide II, a.d.S The Morgue, 1992 © Andres Serrano 2018, Courtesy Galerie Nathalie Obadia, Paris © Andres Serrano 2018, Courtesy Galerie Nathalie Obadia, Paris
Vernissage
07.12.2018 19:00

Leben und sterben, lieben und loslassen – Bilder, Filme, Bücher oder Musik, die sich mit dem Tod beschäftigen, rühren an unsere größten Ängste angesichts der Endlichkeit des Seins und der eigenen Vergänglichkeit. Die Fotografie ist nicht das erste Medium, das eingesetzt wurde, um den Tod zu bannen, ihn abzuwehren und auszuhalten. Aber kein anderes Medium hat seit seiner Erfindung um 1839 eine vergleichbare Auseinandersetzung in solcher Vielfalt an Anwendungen, Bildstrategien und Techniken hervorgebracht. Viele davon haben mit den spezifischen Eigenschaften der Fotografie zu tun: Einerseits wird ihr zugeschrieben, dass sie einen Schnitt durch Raum und Zeit lege und einen Moment festhalte, zum anderen werden die Bilder als unmittelbare Abbilder der Wirklichkeit wahrgenommen. Fotograf*innen zeigen einerseits die Dramen des Tötens, des Sterbens und des Todes in solch einer Intensität und Vielschichtigkeit, dass die Toten noch zu leben scheinen. Für medizinische oder forensische Zwecke werden jedoch distanzierte und leidenschaftslose Dokumente produziert, in denen der tote Körper nunmehr als ein Ding anmutet. Fotograf*innen schaffen Allegorien des Todes, in denen vom Tod selbst nichts zu sehen ist oder fast unerträglich viel. Und manche der Bilder sind so eindringlich, dass wir unserer eigenen Sterblichkeit ins Auge schauen.

Die Ausstellung "Das letzte Bild . Fotografie und Tod" kuratiert von Felix Hoffmann, präsentiert mit über 400 Exponaten ein in Umfang und Vielfalt bislang noch nie dagewesenes Spektrum an fotografischen Bildern vom Tod, die von den Anfängen der Fotografie bis in die Gegenwart
reichen. Erstmalig werden einer großen Auswahl an künstlerischen Arbeiten eine Vielzahl von Beispielen aus der privaten, journalistischen, wissenschaftlichen Fotografie sowie der Studiofotografie gegenübergestellt.

In der Ausstellung werden Arbeiten gezeigt von Christian Boltanski, Bertolt Brecht, Broomberg/Chanarin, Larry Clark, Tacita Dean, Thomas Demand, Hans-Peter Feldmann, Jochen Gerz, Nan Goldin, Douglas Gordon, Peter Hendricks, Thomas Hirschhorn, Damien Hirst, Peter Hujar, Spring Hurlbut, Erik Kessels, Adolf Laazi, Brigitte Maria Mayer/ Heiner Müller, Arwed Messmer, Duane Michals, Lee Miller, Mark Morrisroe, Nadar, Arnold Odermatt, Arnulf Rainer, Timm Rautert, Dirk Reinartz, Gerhard Richter, Walter Schels/Beate Lakotta, Andres Serrano, Andy Warhol und Weegee.

C/O Berlin
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Website
www.co-berlin.org/d…
Pazartesi - Pazar
11:00 - 20:00
24. Aralık
kapalı
Giriş ücreti
10,00 €

Online-Tickets: http://bit.ly/1Ot77wb

Indirimli ücret
6,00 €

Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr haben freien Eintritt

Grup Bileti
Gruppen ab 10 Personen: 8,00 €, ermäßigt 5,00 €

Yıllık bilet

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